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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Bereits der 37. Pfarrer seit 1466 in Bargau

Viele kamen in die St.-Jakobus-Kirche in Bargau, um bei der Investitur von Pfarrer Michael Benner dabei zu sein, der als verantwortlicher Pfarrer für die Seelsorgeeinheit „Unterm Bernhardus“ von Bischof Dr. Gebhard Fürst berufen wurde. Von Dietrich Kossien

Montag, 11. Mai 2009
Rems-Zeitung, Redaktion
1 Minute 53 Sekunden Lesedauer

GMÜND-​BARGAU. Der Bischof der Diözese hat jetzt den bisherigen Administrator und seitherigen Pfarrer von St. Cyriakus in Bettringen, Pfarrer Michael Benner, als leitenden Pfarrer der Seelsorgeeinheit „Unterm Bernhardus“ eingesetzt und ihm zusätzlich die Seelsorge in den Kirchengemeinden St. Jakobus und St. Michael mit Mariä Namen übertragen. Gut besucht waren die dazu gehörenden Festgottesdienste in St. Michael, Weiler und in St. Jakobus, Bargau. Danach gab es in Bargau einen Empfang mit einem Mittagessen bei schönem Wetter draußen vor der Kirche. Der stellvertretende Dekan und Münsterpfarrer Robert Kloker gab seiner großen Freude Ausdruck, nun schon zum dritten Mal als stellv. Dekan in Bargau zu sein, diesmal zur Investitur von Michael Benner als Pfarrer. Dieser sei jedoch kein Fremder mehr, den er vorstellen müsse. Das hieße „Eulen nach Athen tragen“, denn man kenne Benner ja schon lange als Administrator, zudem als Pfarrer seit 2001 in Bettringen, wo er sich in die Seelsorgeeinheit eingebracht habe, in der er nun leitender Pfarrer werde. Für dieses Amt bringe er die besten Voraussetzungen mit. Sehr schön sei, dass es ein gutes Pastoralteam gebe, von dem er Frau Becker begrüßte sowie viele ehrenamtliche Helfer. Kloker wünschte den Bargauern ein gutes Zusammenwirken und überreichte Michael Benner ein neues Buch von Kardinal Walter Kasper mit dem Titel „Wer glaubt, zittert nicht“. Er wünschte ihm und den Bargauern, dass sie gleich dem Motto des Buches „gleich stark sind und nicht zittern“.
Ein Grußwort sprach dann zur Einsetzung auch der Kirchengemeinderat Bernd-​Rüdiger Eichele, der auch den Gmünder Bürgermeister Dr. Joachim Bläse, begrüßen konnte. Es sei ein Tag der Freude für Bargau und Weiler. Im Vorfeld hätte es Befürchtungen gegeben, die jedoch schnell hätten zerstreut werden können. Und so freue er sich, dass nun der kommende Pfarrvikar in Bargau wohnen werde. Michael Benner sei nun der 37. Pfarrer seit 1466 in Bargau. Und wenn er zwanzig Jahre bleiben würde, wie der legendäre Pfarrer Josef Seehofer, so sei ihm das sehr Recht. Die Gemeinde werde ihm durch tatkräftige Zusammenarbeit zur Seite stehen.
Der stellv. Dekan, Robert Kloker, wies dann auf das offizielle Ernennungsschreiben hin und nahm dann die Investitur des Pfarrers von Bargau und Weiler vor und nahm Michael Benner das Investiturversprechen ab, in dem dieser vor Gott und den Menschen gelobte, sein Amt getreu den Vorgaben der Kirche zu erfüllen und allen Menschen im Geist der Liebe beizustehen. Pfarrer Benner zu seiner Investitur: „Ich freue mich auf diese Zusammenarbeit.“ Er legte danach das Glaubensbekenntnis ab, in das die Gemeinde mit „Amen wir glauben“ mit einstimmte.

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