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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Nur positive Resonanz auf die Pkw-​Ausstellung am Samstag im Herzen der Stadt

Nur zufriedene Gesichter und Stimmen am Samstag auf dem Gmünder Marktplatz: Die erstmals in dieser Form und Größe vom Handels– und Gewerbeverein veranstaltete Autoausstellung auf dem gesamten Gmünder Marktplatz war ein gelungenes Experiment.

Montag, 15. November 2010
Rems-Zeitung, Redaktion
1 Minute 56 Sekunden Lesedauer

SCHWÄBISCH GMÜND (hs). Ausbaufähig, so meinten spontan auch viele begeisterte Besucher und Teilnehmer. Ganz besonders im kommenden Jahr, wenn das Automobil im Remstal und ganz besonders in der Daimler-​Stadt Schorndorf seinen 125. Geburtstag feiert. Der berühmteste Sohn unserer Nachbarstadt, Gottlieb Wilhelm Daimler, baute damals in seiner Versuchswerkstatt in Cannstatt einen Verbrennungsmotor in eine umgebaute Pferdekutsche ein, gilt damit als Erfinder des vierräderigen Autos.
Keine Frage: Auch Schwäbisch Gmünd lebt heute von der Autoindustrie. Mehrere mittlere und große Unternehmen, allen voran natürlich die ZF Lenksysteme, entwickeln und produzieren hochwertige und wichtige Bestandteile sowohl für den Pkw– als auch im Nutzfahrzeugsektor. Da war am Samstag auf dem Gmünder Marktplatz auch mancher „ZFler“ mit seinen Freunden und Angehörigen unterwegs, um mit stolzem Fingerzeig auf die Autoausstellung an die Komponenten „Made in Schwaebisch Gmuend“ zu erinnern, die sich da unterm und hinterm Blech verbergen. Eine kleine IAA (Internationale Automobilausstellung), die durchaus auch mal in der Fußgängerzone und damit im Herzen der historischen Altstadt ihre moderne Berechtigung hat. Durchaus das nächste Mal auch mit Infoständen besagter Zulieferer.
„Da läuft was“ — war
Tenor bei allen Anbietern.
Auch aufgrund bester Wetterbedingungen wurde die Präsentation von acht Autohäusern aus Schwäbisch Gmünd bis in den Nachmittag hinein eng umlagert. Die Verkaufsberater hatten echt Stress – im positivsten Sinne. Für die Anbieter eine Idealsituation, wenn nicht gewartet muss, dass potentielle Kunden zu den Türen der Ausstellungshallen hereinkommen, sondern wenn gleich ganze Scharen beim Samstag-​Stadtbummel einfach nur dastehen und sich ohne „Schwellenangst“ schlau machen und auf kompetente und freundliche Berater stoßen. Eifrig wurden Prospekte, Visitenkärtchen und Zettelchen mit Telefonnummern ausgetauscht. „Da läuft was!“ so der Tenor unter den Anbietern, einschließlich der zufriedenen Gastronomen und Einzelhändler rund um den Marktplatz.
Der (Auto-)Handel pulsierte sicht– und höbar. Schwäbisch-​tugendhafte Dialoge auf der „Automeile“ zwischen Kriegerehrenmal und Rathaus. „Ha, den tollen Karra hätt’ i scho gera, aber gugg amol den Preis an!“ Die versierten Verkaufsberater konnten jedoch sofort meist entgegnen: „Koi Sorg’, ma ka am Preis emmer no was macha“. Auffallend oft wurde auf „mein b’sonders kritischa Partner“ verwiesen. Doch eine Sitzprobe im neuen Wagen überzeugte oft. Fragen der Sparsamkeit umfassten immer wieder auch den Verbrauch und die Umweltdaten, vor allem, was sich in Sachen Hybrid– und Elektromobilität tut. Da will ja Schwäbisch Gmünd im thematischen Zusammenhang mit der Landesgartenschau 2014 eine Vorreiterrolle fürs Land einnehmen. Die Voraussetzungen sind gut, wenn man beobachtete, wie interessiert und freundlich die Gmünder und ihre Gäste dem Thema Automobil auch mitten in der Fußgängerzone gegenübertreten. Bei dieser Aktion des HGV, die nebenbei auch mit einem Gewinnspiel der sozial-​bürgerschaftlichen Kampagne „Gmünder machen Wünsche wahr“ gewidmet war, gab es nur Gewinner.

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