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Kampfsport und Gewaltprävention: Philipp Mönch gibt an der Friedensschule auf dem Rehnenhof einen Kurs in Selbstverteidigung

Der 19-​jährige Philipp Mönch betreibt selbst Kempo-​Judo und vermittelt sein Wissen an die Schülerinnen und Schüler der Friedensschule auf dem Rehnenhof in einem Selbstverteidigungskurs. „Die beste Art der Selbstverteidigung ist das Wegrennen, aber es gibt viele Möglichkeiten, wenn einmal kein Ausgang zur Verfügung steht“, sagt Philipp Mönch. Von Jörg Hinderberger

Freitag, 26. November 2010
Rems-Zeitung, Redaktion
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Immer dienstags von 14 Uhr bis 15.30 Uhr in der Sporthalle neben der Friedensschule gibt der 19-​jährige Philipp Mönch kostenlose Einblicke in den Kampfsport und zeigt den Kindern, wie sie sich selbst am besten verteidigen können. „Die Kinder lernen in der Praxis sehr schnell, wie sie sich aus brenzligen Situationen, auch wenn nötig mit Gewalt, retten können. In meinem Kurs lernen sie mehrere Seiten des Kampfsports, von Falltechniken über Griffe bis hin zum Schlagtraining machen wir alles“, erklärt Philipp Mönch, für den Kampfsport vergleichbar mit Schachspielen sei. „Ich muss auch viel überlegen – wo kann mich der Gegner treffen, wie kann ich zurückschlagen.“ Doch es gehe dabei immer um Sport und nicht um eine Straßenschlägerei, genau das vermittelt der 19-​jährige FSJler seinen Schülerinnen und Schülern. „Respekt voreinander ist sehr wichtig“, meint Mönch. Die beste Methode der Selbstverteidigung sei das Wegrennen oder miteinander zu reden. „Falls beides nicht geht, muss ich wissen, wie ich mich wehre“, so Mönch. Vor allem die Kinderpsyche soll durch den Selbstverteidigungskurs in der Friedensschule, „und vielleicht auch bald in der Realschule Mutlangen“, gestärkt werden. „Die Kinder bekommen mit jeder Trainingsstunde mehr Selbstbewusstsein“, erklärt Philipp Mönch. Viele Schülerinnen und Schüler hätten Minderwertigkeitskomplexe, „die durch Sport, auch Kampfsport, abgebaut werden.“ Kampfsport und Selbstverteidigung seien ein super Mittel für Gewaltprävention, „da es viele Erfolgserlebnisse gebe“, analysiert Philipp Mönch, der selbst überlegt, demnächst im Allkampf zu starten. „Mir macht Kampfsport einfach Spaß.“

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