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Handball, Württembergliga: TSB Gmünd unterliegt dem Titelfavoriten TSV Heiningen mit 26:30

Bis zur 20. Minute war der TSB Gmünd vor 550 Zuschauern in der Großsporthalle die dominierende Mannschaft. Im Angriff wurden die ersten zehn Chancen eiskalt genutzt, die Abwehr stand kompakt und Torhüter Sebastian Fabian hielt klasse. „Uns fehlte am Ende die Energie“, erklärt TSB-​Trainer Ralf Rascher. Mit 26:30 (13:13) verloren die Gmünder ihr erstes Heimspiel gegen den TSV Heiningen. Von Jörg Hinderberger

Montag, 27. September 2010
Rems-Zeitung, Redaktion
2 Minuten 4 Sekunden Lesedauer

Kurz gesagt, der TSB Gmünd überzeugte in den ersten 20 Minuten in allen Bereichen, verlor zwischen der 20. und 40. Minute zunehmend den roten Faden und hatte am Ende nicht mehr die Kraft gegen die individuell besser besetzten Heininger dagegen zu halten. Christian Tobias ersetzte den verletzten Michael Hieber im linken Rückraum. Mit seiner Dynamik und Torgefährlichkeit zeigte der junge Tobias, dass er ein sehr guter Rückraumspieler ist. In der sechsten Minute erzielte Tobias mit einer tollen Einzelleistung das 3:2 für den TSB Gmünd, ehe er mit dem 7:5 und 8:5 einen Drei-​Tore-​Vorsprung erzielte. Sebastian Fabian parierte in dieser Phase acht von zehn Torchancen der Heininger, die Gmünder Abwehr stand sehr kompakt und im Angriff wurde bis zum 10:5 in der 18. Minute jede Möglichkeit zu hundert Prozent genutzt. „Zwischen der 20. und 40. Minute haben wir zu viele Bälle verschenkt und auch nicht mehr den Tempo-​Handball spielen können“, erklärt Ralf Rascher. Durch einen überzeugenden Auftritt von Sebastian Fabian hielt der TSB bis zur Pause noch ein 13:13 Remis. „Es war eine sehr starke erste Hälfte von uns. Danach haben wir zu viele technische Fehler gemacht. Heiningen ist der Top-​Favorit auf den Titel“, meint Christian Tobias. Auch der eingewechselte Johannes Negwer zeigte sich nach der Partie selbstkritisch: „Ich habe zu viele einfache Bälle verschenkt. Kompliment an Heiningen, die eine klasse Truppe haben.“ Dass die Heininger mehr Möglichkeiten haben als der TSB Gmünd, war bereits vor dem Spiel klar. Die Ersatzbank der Gäste war nicht nur breiter aufgestellt, sondern hatte auch mehr Klasse. „Es war ein schweres Stück Arbeit. Der TSB Gmünd ist eine Spitzenmannschaft und mit Michael Hieber, der die einfachen Tore in der zweiten Hälfte gemacht hätte, wäre der TSB noch stärker gewesen. Aber man hat deutlich gesehen, dass wir die bessere Bank hatten“, analysiert der zehnfache Heininger Torschütze Daniel Mayer das Spitzenspiel in der Württembergliga. Bis zur 48. Minute waren die Gmünder beim Stand von 22:24 noch auf zwei Treffer dran, doch in der Schlussphase spielte der TSB seine Angriffe nicht mehr aus, verfiel beim Abschluss in Hektik und die Gäste zeigten im Angriff, dass sie aus jeder Position treffen können. „Ich bin nicht enttäuscht von unserem ersten Heimspiel. Die Kulisse war super. Natürlich ist Michael Hieber nicht zu ersetzen, aber ich muss ohne ihn planen. Bei 50:50-Entscheidungen hatte ich das Gefühl, dass die Schiedsrichter nicht immer richtig lagen. Aber wir waren selbst Schuld, dass wir verloren haben“, sagt Rascher.
TSB: Fabian, Neukamm – S. Frey (3/​1), B. Göth, S. Göth (1), Czypull (1), Negwer (2), Boizesan (4/​2), J. Frey (9), Tobias (6), Schamberger
Strafminuten: TSB (3) – TSV (4)
Zuschauer: 550

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