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» Schwäbisch Gmünd | Dienstag, 23. Oktober 2012

Neues Konzept für den ‚Tag der Kulturen‘

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Zwei Mal hieß es „Internationale Tage“, jetzt erhält das Kind einen neuen Namen: „Tag der Kulturen.“ Er findet statt am Samstag, 10. November, und spielt sich im Haus der Volkshochschule am Münsterplatz und in der Aula des Landesgymnasiums im Unipark ab. International ist der Reigen der Veranstaltungen nach wie vor, nur komprimierter.

SCHWÄBISCH GMÜND (rw). Was vielleicht eine stärkere Außenwahrnehmung ergibt. Das Handlungsfeld Aktives Zusammenleben, das sich dem kulturellen Austausch widmet, organisiert den „Tag der Kulturen“ in enger Zusammenarbeit mit der Gmünder Volkshochschule. Geboten wird ein vielfältiges Kulturprogramm zum Zuschauen und zum selbst aktiv werden. Das Rahmenprogramm mit seinen Vorführungen lädt zum Mitmachen ein.
Die Volkshochschule ist seit langem Partner der Stadt beim Thema Integration. „Man kann die Chance nützen, andere Kulturen kennenzulernen“, sagt Erster Bürgermeister Joachim Bläse, und verweist auf eine Erfahrung, die jeder machen kann: „Integration funktioniert dann, wenn man sie selbst erlebt.“ Hingehen also und Neugier mitbringen, zumal alles unter einem Dach zu finden ist. „Es sind alles Gmünder“, sagt Mükayil Dalbudak, und VHS–Leiterin Ingrid Hofmann ergänzt, dass die VHS ein „Haus der Kulturen und Begegnung“ sei, nicht nur eine Lernstätte. „Unser Anliegen ist, dass die Leute auf unterhaltsame Weise in Gespräch miteinander kommen.“ Im übrigen auch die Migranten untereinander, kurz, alle Bewohner Gmünds sollen die vielfältige Kulturlandschaft verschiedener Vereine und Akteure kennenlernen. In diesem Fall und an diesem Tag reicht Schwäbisch Gmünd bis nach China: Dr. Chien-​Wei Lin, die Chinesisch-​Dozentin der VHS spricht über „Ost trifft West. Ein Vergleich der deutschen und chinesischen Kultur.“
Es soll deutlich werden, wie vielfältig und bunt das kulturelle Leben in Gmünd ist. Dafür werden verschiedene kurze Workshops angeboten – oder man kann sich auch einfach nur kulinarisch verwöhnen lassen mit Spezialitäten aus verschiedenen Ländern. Auch die Flüchtlinge aus der Gemeinschaftsunterkunft zeigen, dass sie über Fertigkeiten und Fähigkeiten verfügen. Ausstellungswände und Informationsstände sind im ganzen VHS–Haus zu finden, im Foyer steht das „Internationale Büffet“.
Die Eröffnung am Samstag, 10. November, findet um 11 Uhr mit der Begrüßung durch Erster Bürgermeister Joachim Bläse statt. Im Saal und in der Glashalle spielt sich das Rahmenprogramm ab, das vom Auftritt der Trommlergruppe „White chocolate“ bis zum Folkloretanz des Serbischen Kulturzentrums und zum Vortrag des Internationalen Chors der Diakonie reicht. Man kann die Wassermalkunst Ebru kennenlernen, erfahren, was Capoeira ist. Oder türkische Festkleider ausprobieren. Die Veranstaltungen erstrecken sich über den ganzen Tag.
Abends um 19.30 Uhr inszeniert das „Theater Halber Apfel“ das Stück „Stefanie integriert die Öztürks“ in der Gymnasiums-​Aula im Unipark. Es werden die deutsche und türkische Kultur, Verhaltensweisen und Gewohnheiten auf amüsante Weise vor– und nachgestellt (Karten im Vorverkauf 7 Euro und 10 Euro an der Abendkasse): Stefanie gewinnt eine Fußballwette – eine Woche lang kann sie bei der Familie Öztürk wohnen und Vater Ali Öztürk deutsche Kultur nahebringen. Am Ende steht ein Deutsch– und Goethetest.
Kooperationspartner in Form von Vereinen und Einzelpersonen sind: VHS Schwäbisch Gmünd, Integrationsbeirat, Jugendhaus Schwäbisch Gmünd, Jugendtreff Oderstraße, Landmannschaft der Deutschen aus Russland e.V., Alevitisches Kultur Zentrum, Kreisdiakonieverband, Süddialog e.V., Staatliche Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge, Verein zur deutsch-​brasilianischen Verständigung, IN VIA, Demokratischer Kulturverein e.V., Aha e.V., Ökumenischer Arbeitskreis, Serbisches Kulturzentrum Njegos Tesla, Jugendgemeinderat, Burhan Baykal, Shaolinzentrum Schorndorf/​Mutlangen, JuFuN e. V., Dr. Chien-​Wie Lin, Etse Kwawukume, Berufsausbildungswerk gGmbH, Stella del Sud, Duo Genio. Flyer liegen an den bekannten Stellen aus.
 

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