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Lokalnachrichten

» Sport | Montag, 01. September 2014

Beachvolleyball, Jugendolympiade in China: 18-​jährige Lisa Arnholdt arbeitet ab sofort in Stuttgart an einer erfolgreichen Karriere

Kurz nach ihrer Ankunft in der Heimat und vor dem Weiterflug nach Korsika in den Urlaub nahm sich die Bronzemedaillengewinnerin Lisa Arnholdt die Zeit, einen Redaktionsbesuch bei der Rems-​Zeitung zu machen.

Die 18-​jährige Mutlangerin, die in der Regionalliga für die DJK Gmünd Volleyball spielt, freute sich auch einige Tage nach dem großartigen Triumph noch über Platz drei bei der Jugendolympiade in China.
Im Interview mit Sportredakteur Jörg Hinderberger ließ Lisa Arnholdt noch einmal die Tage in Nanjing Revue passieren und erzählte von ihren Plänen, sich in Stuttgart am Beachvolleyballstützpunkt zu spezialisieren. „Ich sehe meine Zukunft im Beachvolleyball, werde aber auch noch Volleyball in der Halle spielen“, so Arnholdt.
Nach zwölf Stunden Flug hattest Du vier Tage lang Zeit, Dich auf die olympischen Jugendspiele vorzubereiten. Wie verliefen die ersten Tage in Nanjing?
Zu Beginn war ich sehr geflasht. Ich dachte, dass die Jugendspiele kleiner sind als die großen Olympischen Spiele. Aber das olympische Dorf oder die Eröffnungsfeier waren so gigantisch wie bei den Erwachsenen. Über eine Million freiwillige Helfer waren vor Ort.
Hattest Du Probleme mit der Zeitumstellung?
Am Anfang konnte ich nicht gut schlafen. Das Essen war auch nicht so meine Sache und auch die Unterbringung im olympischen Dorf war nicht gerade luxuriös. Aber es passte schon und auf dem Feld fühlte ich mich schnell wohl.
In der Gruppenphase hatten Sarah Schneider und Lisa Arnholdt, das deutsche Duo, keine Probleme. Warum?
Wir sahen schnell, dass uns diese Nationen liegen und wir als Gruppenerste durchkommen können. Aber Sarah war von Beginn an krank. Sie bekam eine Erkältung nicht in den Griff und konnte fast nie 100 Prozent aus sich herausholen.
Um so beachtlicher, dass der Sprung bis ins Halbfinale glückte, oder?
Auf jeden Fall. Nach der Gruppenphase erwischten wir einen guten Baum. Wir mussten nicht sofort gegen Russland und Brasilien ran. Sarah konnte zwei Duelle lang nur im Stand spielen und konnte somit nicht springen. Dennoch schafften wir es ins Halbfinale.
Dort setzte es eine knappe 0:2-Niederlage.
Das geht auf unsere Kappe. Im Halbfinale ging es Sarah überhaupt nicht gut und wir konnten keine Top-​Leistung bringen. Erst im Spiel um Platz drei ging es wieder. Warum das so war, weiß ich nicht.
Wie groß ist die Freude über Bronze?
Riesig. Ich habe mich sogar noch mehr über diesen dritten Rang gefreut als über die Silbermedaille bei der Weltmeisterschaft. Denn dieses Mal war es eine gewonnene Medaille.
Welche Momente fallen Dir mit ein paar Tagen Abstand sofort ein?
Die Siegerehrung und der Einlauf bei der Eröffnungsfeier mit der deutschen Fahne waren absolute Höhepunkte. Wir hatten aber auch sehr viel Spaß, unsere deutschen Jungs anzufeuern. Einen coolen Moment gab es zudem im olympischen Dorf.
Was ist passiert?
Gemeinsam mit vielen anderen Nationen haben wir spontan mehrere Lieder gesungen. Das war sehr schön. Ich konnte viele neue Menschen kennenlernen.
In den kommenden zwei Wochen steht erst einmal Urlaub in Korsika auf dem Programm. Aber nicht im Hotel und am Strand, sondern mit dem Rucksack. Wie sieht der Plan danach aus?
Ich werde meinen Umzug nach Stuttgart vollenden. Im Beachvolleyballstützpunkt möchte ich mich mit meiner eigentlichen Partnerin, Leonie Welsch, für die nächsten Aufgaben vorbereiten.
Du sieht deine sportliche Karriere also im Beachvolleyball?
Ja. Ich möchte im Beachvolleyball bei den Weltcups spielen. Beachvolleyball ist einfach mein Ding. Es ist eine Familie und die Turniere sind super organisiert. Außerdem ist man auf sich alleine gestellt. Das Coaching während eines Spiels ist nämlich verboten.
Bei der DJK Gmünd wird Lisa Arnholdt in der Regionalliga aber noch auflaufen, oder?
Ja, ich werde versuchen, immer freitags in Gmünd zu trainieren und bei den Spielen zu helfen.
Am vergangenen Wochenende fand auch die DM der Aktiven im Beachvolleyball statt. Wann sehen wir Dich bei den Profis?
Die Deutsche Meisterschaft der Frauen ist gar nicht so weit weg.

Veröffentlicht von Rems-Zeitung, Redaktion.
Lesedauer: 157 Sekunden.

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Hinweis: Dieser Artikel wurde vor 1564 Tagen veröffentlicht.


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