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Lokalnachrichten

» Ostalb | Montag, 15. September 2014

ZF Friedrichshafen kauft TRW Automotive

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Man hätte zwar vielleicht nicht so schnell nach dem Verkauf der ZFLS–Anteile an Bosch (siehe oben) damit gerechnet, aber überraschend kommt die Nachricht dennoch nicht: Gestern Nachmittag gab die ZF Friedrichshafen AG bekannt, dass sie den internationalen Automobilzulieferer TRW Automotive übernimmt – und damit auch dessen Werk in Alfdorf.

ALFDORF (ml). Das vereinte Unternehmen wird mit etwa 30 Milliarden Euro Gesamtumsatz und 138 000 Mitarbeitern zu den global führenden Automobilzulieferern zählen. „TRW fügt sich hervorragend in unserer langfristige Strategie ein“, erklärte der Vorstandsvorsitzende der ZF AG, Dr. Stefan Sommer. Man freue sich, die Mitarbeiter der TRW willkommen zu heißen. Der Großraum Detroit, wo die TRW ihren Sitz hat, werde weiter ein bedeutender Standort bleiben, betonte Sommer. Man sei zuversichtlich, dass Mitarbeiter beider Unternehmen von den verbesserten Karrierechancen in einem größeren, breiter aufgestellten Unternehmen profitieren würden. Auch TRW–Chef John C. Plant sieht die Übernahme als „vorteilhaft für unsere Mitarbeiter, Kunden und Standorte“. Mit der Übernahme von TRW würde ZF ihre Umsätze in China und in den USA, zwei der weltweit wichtigsten Länder der Automobilbrache, mehr als verdoppeln. Insgesamt werde das durch die Übernahme entstehende Unternehmen etwa die Hälfte seines Umsatzes in Europa und die andere Hälfte in Nordamerika, Asien-​Pazifik und dem Rest der Welt erwirtschaften. Bei der ZF sieht man den Einkauf auch als Chance für ein ausgewogeneres Kundenportfolio. Denn während man selbst stark bei Premiummarken vertreten ist, erzielt TRW einen großen Teil seines Umsatzes im „Volumenmarkt“, also bei den Kompakt– und Mittelklassefahrzeugen. Der Hauptsitz von ZF werde weiterhin in Friedrichshafen sein, erklärt das Unternehmen. TRW werde als „separate Division in ZF integriert.“ Bisher seien noch keine Entscheidungen über die Zuständigkeiten in der Geschäftsführung für den TRW–Bereich getroffen. Mittels ausgewogen besetzter Integrationsteams aus Mitarbeitern beider Unternehmen soll eine nahtlose Integration sichergestellt werden. Gezahlt hat die ZF für die Übernahme laut Pressemitteilung 12,4 Milliarden Dollar. Finanziert wird das Geschäft – neben den Einnahmen aus dem Verkauf des 50-​Prozent-​Anteils an der ZFLS – durch die Citigroup und die Deutsche Bank. Der US-​Ausschuss für ausländische Investitionen. ZF geht davon aus, dass die Transaktion im ersten Halbjahr 2015 abgeschlossen ist. Dann werde die TRW–Aktie von der Börse genommen.
 

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