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Lokalnachrichten

» Ostalb | Donnerstag, 09. Juli 2015

Heubach: Seit zigtausend Jahren ein guter Ort zum Leben. Steinzeit war Schwerpunktthema im Verwaltungssausschuss

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Die ersten Ergebnisse eines Forschungsprojektes, das Heubachs Bedeutung als Altsiedelland herausarbeiten soll, wurden am Mittwoch im HeubacherVerwaltungsausschuss vorgestellt — dabei wurde auch deutlich, was leidenschaftlichen Hobby-​Archäologen wie Wolfgang Naak zu verdanken ist. Weitere Themen waren die Kindergartenbedarfsplanung und der Winterdienst auf dem Pionierweg.

Heubach (bt). 28 Steinartefakte, 165 Holzkohlefragmente und drei Stück Rötel – ein Farbstoff, der in der Altsteinzeit genutzt wurde – wurden bei den Ausgrabungen auf dem „Sand“ zutage gefördert. In ihrer Donnerstagsausgabe berichtet die RZ über das Projekt und die damit verbundenen Hoffnungen.
Im Verwaltungsausschuss sprachen Prof. Dr. Harald Floss, Ältere Urgeschichte und Quartärökologie in Tübingen, sowie der Heubacher Masterstudent Stefan Wettengl über die Bedeutung Heubachs als Altsiedelland und weckten Hoffnungen, mit den Datierungen der gefundenen beinernen Werkzeuge viel weiter zurück in der Zeit zu gehen als bislang belegt. Bürgermeister Frederick Brütting nannte die Steinzeit-​Heubacher mit Blick auf vielfältige Techniken sowie Materialien aus weit entfernten Gegenden innovativ und umtriebig – „damals schon“. 2016 wird Heubachs Jahr der Steinzeit, auch das wurde deutlich. Dann jährt sich die Ausgrabung an der Kleinen Scheuer zum hundertsten Mal, das Spielfest wird unter dieses Thema gestellt, und generell will die Stadt unterm Rosenstein mit ihren Steinzeitpfunden wuchern – etwa mit dem Gagatfigürchen, das zu den ältesten Kunstwerken Deutschlands zählt.

 

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