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Unfall-​Tragödie B29: Polizei hat Hinweise auf Selbstmordabsicht des BMW-​Lenkers

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Foto: hs

Der furchtbare Verkehrsunfall am Dienstagmorgen auf der B29 bei Hussenhofen beschäftigt die Menschen sehr, vor allem natürlich die Augenzeugen des Geschehens. Der Fahrer des „Fünfer–BMW“ war schon vor dem Frontalzusammstoß zwischen Böbingen und Gmünd durch wilde, gefährliche Überholmanöver mit extrem hoher Geschwindigkeit aufgefallen.

Mittwoch, 17. Oktober 2018
Heino Schütte
1 Minute 25 Sekunden Lesedauer

Es zeichnet sich nun eine Ursache und Tragödie im persönlichen Umfeld des BMW–Lenkers ab. Nach Angaben der Polizei haben sich bei den Ermittlungen Hinweise verdichtet, dass es sich bei dem zunächst unerklärlichen Unfall auf kerzengerader Strecke um ein Tun mit selbstmörderischem Hintergrund handle. Der BMW mit NE-​Kennzeichen sei ein Leihwagen gewesen. Die Polizei hat den Mann ermittelt, der den schweren Pkw ausgeliehen hat. In dessen persönlichem Umfeld seien nun deutliche Hinweise auf psychsische Vorerkrankungen und Selbstmordabsichten aufgetaucht. Wobei die Polizei betont, dass es noch nicht hundertprozentig feststehe, ob der BMW–Ausleiher und der Fahrer tatsächlich identisch seien. Letzte Gewissheit werde ein DNA-​Abgleich liefern. Der BMW war auf der falschen Fahrbahnseite direkt auf den entgegenkommenden Sattelzug zugerast. Der Lkw-​Lenker leitete noch eine Vollbremsung ein, konnte jedoch den furchtbar heftigen Aufprall nicht mehr verhindern. Der Fahrer des Sattelschleppers kam mit leichten Blessuren und einem schweren Schock davon. Das Krisenintervention des DRK war im Einsatz, um Augenzeugen und Helfer seelsorgerisch zu betreuen. Auch die vielen erfahrenen Kräfte von Rettungsdienst und Feuerwehr hatten sofort den Eindruck, dass es sich bei diesem Ereignis nicht um einen normalen Unfall handelt. Weil zunächst mehr Opfer befürchtet wurden und große Mengen an Treibstoff ausgeflossen waren, hatte das Unglück am Dienstagmorgen einen Großeinsatz der Hilfsorganisationen ausgelöst. Weil auch am Sattelschlepper Totalschaden entstanden war und die Bundesstraße einem Trümmerfeld glich, konnten die Bergungsarbeiten erst am Dienstagabend beendet und die B29 wieder freigegeben werden.

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