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Lokalnachrichten

» Schwäbisch Gmünd | Mittwoch, 14. November 2018

Reisezentrum Bahnhof Gmünd: Bürgermeister Bläse redet Minister ins Gewissen

Galerie (1 Bild)
 

Foto: hs

Die Zukunft des Reisezentrums der Bahn AG im Gmünder Bahnhof nach der Übernahme des Regionalverkehrs auf der Remsbahn durch das Unternehmen Go-​Ahead ist weiterhin ungeklärt.

Bürgermeister Dr. Joachim Bläse hofft weiterhin auf eine Kopperation zwischen der Bahn AG und Go-​Ahead. Alles andere, so meint er, sei den Bahnkunden nicht vermittelbar, zumal beide Unternehmen doch sozusagen am gleichen Schienenstarng ziehen. In diesem Zusammenhang redete Bürgermeister Bläse am Montag beim feierlichen „Roll In“ des ersten Go-​Ahead-​Zugs dem Verkehrsminister des Landes, Winfried Hermann, ins Gewissen. Von ihm erhofft sich Bläse eine Moderation zur Frage des Gmünder Reisezentrum. Ausführliches zum Thema am Donnerstag in der Rems-​Zeitung — und hier auch gleich dazu:

Kommentar:

Traurige Bahnpolitik

- von Heino Schütte -

Ohne den Namen des Konzerns direkt zu nennen, verhehlte am Montag beim Go-Ahead-„Roll-In“ Landrat Klaus Pavel seine Enttäuschung und Verärgerung gegenüber dem Verhalten der Bahn AG angesichts zunehmender Beschwerden nicht. Nicht nur ihm, sondern tausenden Pendlern und Reisenden macht die Eisenbahn im Remstal derzeit keinen Spaß mehr: Überdurchschnittlich viele Verspätungen oder Komplettausfälle, überfüllte und ungepflegte Züge, meist ohne Begleiter/​Ansprechpartner. Und nun auch die drohende Schließung des Reisezentrums im Gmünder Bahnhof. Es geht nicht um Fehlverhalten der einzelnen Bahn-​Mitarbeiter. Die machen unter erschwerten Bedingungen einen super Job. Es geht vielmehr um eine Konzernpolitik, die sich immer mehr vom Menschen entfernt, ihnen Automaten und Online statt Beratung und Begleitung vor die Nase setzt.
Konkret zur Frage Gmünder Reisezentrum: Kann denn die Lösung so schwierig sein: Im bewährten Gmünder Reisezentrum sitzt zukünftig rechts ein Verkaufsberater von der Bahn und links einer von Go-​Ahead — und beide freuen sich auf den gemeinsamen Bahnkunden!
Derzeit hat der Bahnfahrer eher den Eindruck, dass der übermächtige Konzern angesichts der Go-​Ahead-​Übernahme schmollt und die Remsbahn als Auslaufmodell betrachtet. Gibt’s denn im Ostalbkreis keine Politiker mehr, die beim Bahnvorstand in Berlin endlich mal kräftig auf den Tisch hauen und klarmachen, dass es so nicht weitergehen kann?




Veröffentlicht von Heino Schütte.
Lesedauer: 80 Sekunden.

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