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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Die erste Nacht mit Sperrstunde

Samstagabend in Gmünd. Als Ramona, Pascal und Marius im Fässle die letzte Runde bestellen, ist es kurz vor halb elf. Viel zu früh eigentlich, um schon ans Nachhausegehen zu denken. Doch an diesem Samstagabend endet die Kneipentour der drei jungen Gögginger früher als gewohnt. Es ist die erste Nacht mit Sperrstunde im Ostalbkreis, nachdem am Donnerstag die Marke von 50 Corona-​Neuinfektionen im Kreis überschritten wurde.

Sonntag, 25. Oktober 2020
Nicole Beuther
43 Sekunden Lesedauer

Mehr denn je bedeutet dieses Jahr Verzicht. Auch für Ramona, Pascal und Marius. Verzicht auf unbeschwerte Sommerabende in großer Runde. Verzicht auf Dorffeste. Verzicht auf so viel Liebgewonnenes. „Was machen wir eigentlich an Fasching?“ Allein diese Frage, die sie sich an diesem Samstagabend ein wenig ratlos stellen, zeigt, dass der coronabedingte Verzicht vorerst kein Ende haben wird. Nun also auch noch die Sperrstunde von 23 bis 6 Uhr.

Einige zeigen Verständnis für die Maßnahme, andere halten sie für unverhältnismäßig. Wie sich Kneipenbesitzer, Besucher und Taxifahrer äußern und welche Entscheidung die zentral gelegene Aral-​Tankstelle in der Remsstraße getroffen hat, das steht am Montag in der Rems-​Zeitung.

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