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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Regionale Industrie berappelt sich nach Schock

Foto: ZF

Ganz so schlimm wie zum ersten Lockdown befürchtet, geht es der regionalen Wirtschaft nicht. Vor allem das Handwerk kann nicht klagen, sagt der Kreishandwerksmeister Alexander Hamler.

Mittwoch, 16. Dezember 2020
Eva-Marie Mihai
1 Minute 12 Sekunden Lesedauer

Wie es der regionalen Wirtschaft geht, könne nur diversifiziert betrachtet werden, sagt der Gmünder Wirtschaftsförderer Alexander Groll. Es gebe Branchen wie die Gastronomie, denen auch durch staatliche Eingriffe große Hindernisse in den Weg gelegt wurden. Aber es gibt auch die anderen Firmen, die in der Zeit trotzdem auch wachsen konnten. „Man sieht, dass beispielsweise viele aus dem Automobilbereich wieder aufgeholt haben“, sagt Groll. Die Absätze auf dem internationalen Markt, insbesondere China, seien wieder da. Und nach dem weltweiten Lockdown im Frühjahr habe sich für viele die Lage stark gebessert.

Einer Branche, der es auch nach wie vor gut gehe, sei das Handwerk. „Das hat kaum Einbrüche erlitten“, sagt Kreishandwerksmeister Alexander Hamler. Trotz der Pandemie gebe es hier große Aktivitäten. „So ein Bereich stabilisiert die Wirtschaft auch.“ Denn die sei sehr vielschichtig. „Man kann das nicht nur am Handel oder der Gastronomie festmachen.“ Der Kreishandwerksmeister spricht von einer Symbiose zwischen dem Handwerk und der Industrie. Im Frühjahr habe es einen kurzen Stillstand bei allen gegeben. „Viele waren in Schockstarre, man wusste nicht, wie man mit der Situation umgehen kann.“ Irgendwann habe man gemerkt, dass es weitergeht, die Kinder gingen wieder zur Schule. „Und dann merkt man, dass das Licht und die Heizung nicht mehr gehen – und vergibt wieder Aufträge“, erzählt Hammler. „Im Handwerk sind die Privatinvestitionen von Kunden nach wie vor da. Viele Menschen investieren das Geld, das sie noch haben, in ihre eigene Mobilie.“ Sprich: Im Privatkundenbereich habe es keinen Einbruch gegeben.

Auch ZF in Alfdorf und Bosch AS berichten von schwankenden Auftragslagen. Den kompletten Text lesen Sie am Mittwoch in der Rems-​Zeitung.

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