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Corona: Was haben vier Wochen Teil-​Lockdown gebracht?

Foto: rmk

„Ja, ich hatte zu Beginn des Lockdowns durchaus erwartet, dass wir bis Anfang Dezember besser dastehen, als dies nun der Fall ist!“ räumt Landrat Dr. Joachim Bläse ein. Allerdings haben laut seinen Worten die Beschränkungen dennoch viel gebracht – zum Beispiel, dass die Kliniken nicht überlastet sind. „Und wenn wir das alles nicht gemacht hätten, dann wären die Infektionszahlen sicher durch die Decke gegangen!“

Donnerstag, 03. Dezember 2020
Gerold Bauer
1 Minute 31 Sekunden Lesedauer

Die zunächst auf vier Wochen limitierte, aber aufgrund der aktuellen Entwicklung verlängerte Phase des Teil-​Lockdowns ging zu Ende. Grund für die RZ, beim Landrat direkt nachzufragen, ob die Einschränkungen speziell auf der Ostalb überhaupt etwas gebracht haben.

Die Antwort auf die Frage gibt es in der Donnerstag-​Ausgabe der RZ. Und unseren Kommentar können Sie gleich hier lesen:

Der Strategie eine Chance geben!
THEMA: Was haben vier Wochen Teil-​Lockdown denn gebracht?
Von Gerold Bauer
Vier Wochen Teil-​Lockdown und danach sind die Corona-​Zahlen soweit unten, dass man ohne Sorgen wieder gemeinsam uneingeschränkt feiern kann? Wer damit gerechnet oder vielleicht aus wirtschaftlichen Gründen darauf gehofft hat, wurde enttäuscht. Die Entspannung ist zwar spürbar, aber nur in einem Umfang, der es noch nicht erlaubt, dass man die Zügel wieder lockern kann. Immerhin hat diese leichte Besserung aber gezeigt, dass die verhängten Maßnahmen zumindest in kleinen Schritten ein Erfolg waren und es daher sinnvoll ist, an dieser Strategie nicht nur festzuhalten, sondern noch zusätzlich an der einen oder anderen Stellschraube zu drehen und die Kontakte noch etwas stärker zu beschränken.
Ohne Zweifel geht nun natürlich das Geschrei der Zweifler und Corona-​Leugner wieder los. „Wir haben doch gleich gewusst, dass das alles nichts bringt und ein Teil-​Lockdown völlig unnötig ist!“ Das Argument, dass es ohne diese Limits nun sehr viel schlimmer wäre, wird bei dieser „Glaubensrichtung“ wohl wirkungslos bleiben. Auch die immer wieder neuen Erkenntnisse der Wissenschaft werden aus dieser Richtung nur so interpretiert, dass die Experten doch allesamt nichts wissen und hilflos im Nebel stochern. Diese „Hardliner“ wird man nicht überzeugen, denn sie vertrauen lieber ihren alternativen Quellen. Es kommt stattdessen jetzt darauf an, dass die breite Masse weiterhin durch Einhaltung der Regeln dem Schutzkonzept eine Chance gibt!

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