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Gibt es in Gmünd doch ein Logistikzentrum von Amazon?

Foto: Amazon

Oberbürgermeister Richard Arnold will nun doch nach Pforzheim fahren, um sich vor Ort ein Bild von einem Amazon-​Logistikzentrum zu machen. Bei den Fraktionen stieß er damit auf Unverständnis.

Donnerstag, 09. Juli 2020
Eva-Marie Mihai
1 Minute 8 Sekunden Lesedauer

Bevor Oberbürgermeister Richard Arnold auf den Punkt kam, um den es ihm schlussendlich ging, berichtete er am Mittwoch den Mitgliedern im Verwaltungsausschuss von eine sehr hohen zu erwarteten Arbeitslosenzahl. In Schwäbisch Gmünd allein sei ein Anstieg von 3,2 Prozent auf 4,7 Prozent zu verzeichnen – und steige weiter. Vor allem der Anstieg Männer habe sich verdoppelt, während die Arbeitslosenzahlen bei Frauen nur langsam anstiegen. Ein weiteres Problem stellen, so Arnold, die 15– bis 25-​Jährigen dar. Hier sei insbesondere deshalb ein weiteres Wachsen der Arbeitslosigkeit zu erwarten, wenn im September die Ausbildungen abgeschlossen und viele nicht übernommen werden. Eine weitere Gruppe, die immer stärker von Arbeitslosigkeit betroffen sei, seien die Menschen, die älter als 50 sind.
Der höchste Anstieg in Bezug auf Arbeitslosigkeit jedoch betreffe die Gering– und Unqualifizierten – zumal wenn sie einen ausländischen Pass haben, also Flüchtlinge und Zuwanderer. „Aber die wollen arbeiten“, betonte Arnold. „Sie wollen Angebote, wollen ihre Familien ernähren, wo zur Zeit schon wegen Corona der Druck schon hoch ist.“ Die Leute brauchen eine Perspektive, stellte er fest.
Dann lies Richard Arnold die Katze aus dem Sack: „Wir werden mit dem Ältestenrat zu Amazon nach Pforzheim fahren, wir reden dort mit den Menschen und schauen uns das zusammen an – auch die Arbeitsplätze für Geringqualifizierte.“ Damit stellte der Oberbürgermeister klar, dass das Thema Ansiedelung eines Verteilzentrums von Amazon in Schwäbisch Gmünd für ihn noch nicht vom Tisch ist.
Den kompletten Text lesen Sie am 10. Juli in der RZ.

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