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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Coronaleugner: Hetze im digitalen Untergrund

Screenshot: RZ

Ralf Hohlfeld forscht über radikale Coronaleugner im Netz. Welche Rolle spielt dabei der Messengerdienst Telegram?

Donnerstag, 23. Dezember 2021
Thorsten Vaas
38 Sekunden Lesedauer

Morddrohungen gegen den sächsischen Ministerpräsidenten Kretschmer, illegale Aufmärsche – der radikale Protest gegen die Coronamaßnahmen beginnt meist im Netz: Der Messengerdienst Telegram ist eine Brutstätte für Coronaverschwörungen. Ralf Hohlfeld beobachtet an der Universität Passau die Szene. Im Interview benennt der Kommunikationswissenschaftler Köpfe und Profiteure.

Herr Hohlfeld, Sie schreiben von Verschwörungs-​Influencern – wen meinen Sie damit?
Das sind Menschen, die in sozialen Netzwerken politische und ideologische Ziele verfolgen. Im Fall von Corona verbreiten sie Verschwörungsmythen und nutzen ihre Prominenz gezielt dafür aus. Attila Hildmann und Michael Wendler sind die bekanntesten, aber auch Eva Herrmann ist aktiv. Sie haben auf Telegram Gruppen eröffnet und tragen so dazu bei, dass die dort verbreiteten Geschichten eine Sogwirkung entfalten.

Ob er dieses Phänomen öfter beobachtet, lesen Sie auf der Wissen-​Seite im iKiosk.

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