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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Auf der B29 bei Essingen: „Geisterfahrer“ hatte wohl einiges zu verbergen

Symbolfoto: hs

Die Polizei konnte in der Nacht zum Donnerstag auf der B29 zwischen Schwäbisch Gmünd und Aalen einen „Geisterfahrer“ stoppen umd festnehmen, der offenbar einiges auf dem Kerbholz hat.

Donnerstag, 22. April 2021
Heino Schütte
1 Minute 6 Sekunden Lesedauer

Am Mittwoch um kurz vor 23.30 Uhr, so geht aus dem Polizeibericht hervor, befuhr ein Streifenwagen des Polizeipräsidiums Aalen die rechte Fahrbahn der zweispurigen B29 von Schwäbisch Gmünd in Fahrtrichtung Aalen. Etwa 100 Meter vor dem Ende des vierspurigen Ausbaus, auf Höhe Essingen, kam den Beamten plötzlich ein BWM entgegen, welcher entgegen der Fahrtrichtung nahezu mittig auf den beiden Fahrbahnen fuhr und auch beim Erkennen des Streifenwagens ohne bremsen bzw. ausweichen weiterfuhr. Ein Frontalzusammenstoß konnte nur vermieden werden, indem das Polizeifahrzeug nach rechts auf die Standspur auswich. Etwa 100 Meter weiter hielt der Fahrer des BWM sein Fahrzeug auf dem Standstreifen an, stieg aus, flüchtete über einen Acker und versteckte sich in einem Gebüsch. Hier konnte er von den beiden Polizeibeamten nach kurzer Absuche aufgefunden und vorläufig festgenommen werden. Bei der Überprüfung des 22-​jährigen Mannes stellte sich heraus, dass er unter Alkoholbeeinflussung stand. Zudem konnten im Fahrzeug geringe Mengen Betäubungsmittel aufgefunden werden. Der junge Mann, der nicht im Besitz eines Führerscheines ist, wurde deswegen zur Blutentnahme in ein Krankenhaus gebracht. Weiterhin stellten die Beamten fest, dass die am Fahrzeug angebrachten Kennzeichen wegen Diebstahls im polizeilichen Fahndungssystem ausgeschrieben sind. Der BMW wurde aufgrund unklarer Besitzverhältnisse zunächst beschlagnahmt. Übrigens konnte der junge Mann auch keinen triftigen Grund nachweisen, warum er um diese Zeit — trotz Ausgangssperre — noch unterwegs war. Das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd bittet Zeugen bzw. Verkehrsteilnehmer, die durch den weißen BMW gefährdet wurden, sich unter der Rufnummer 07171 /​3580 zu melden.

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