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Nachrichten Gschwend

Widerstand bei Kontrolle in Gschwend: Zwei Polizeibeamte verletzt

Foto: rz

In Gschwend mussten sich am Donnerstag Polizeibeamte bei einer Personenkontrolle von betrunkenen, gewalttätigen Männern nicht nur beleidigen lassen. Ein Polizist wurde dabei massiv angegrifffen und — auch durch Tritte in Bauch und Gesicht — so schwer verletzt, dass er danach seinen Dienst nicht mehr fortsetzten konnte. Auch eine Polizistin erlitt derartige Verletzungen, die eine Fortsetzung ihres Dienstes unmöglich machten.

Freitag, 07. Januar 2022
Edda Eschelbach
1 Minute 11 Sekunden Lesedauer

Am Donnerstag um 17.45 Uhr wurde die Polizei nach Honkling gerufen, nachdem dort angeblich eine Ölspur auf der Straße festgestellt werden konnte. Vor Ort trafen die Beamten zwar nicht auf die besagte Ölspur, jedoch auf eine etwa zehnköpfige, alkoholisierte Personengruppe, von welcher eine Person die Beamten erheblich beleidigte. Daraufhin wollten die Beamten von der besagten Person die Personalien erheben. Nachdem dieser die Angabe seiner Personalien verweigerte, wurde er durch die Beamten nach Ausweisdokumenten durchsucht.
Im Anschluss daran trat der 26-​jährige Mann unvermittelt mit seinem Fuß dem kontrollierenden Beamten in den Bauch. Im weiteren Verlauf wurde der 26-​Jährige durch seine Bekannten zwar zurückgehalten, konnte jedoch mit beiden Beinen noch gegen das Gesicht des Polizisten treten. Aufgrund dessen wurde er durch den Polizisten sowie seine Bekannten zu Boden gebracht. Auf dem Rücken liegend trat er weiterhin gegen den Beamten.
Eine Polizeibeamtin, die ihrem Kollegen zu Hilfe eilte, wurde durch den 31-​jährigen Bruder des Beschuldigten von hinten an ihrer Schutzweste gepackt und zu Boden gezogen. Hierbei schlug die Beamtin mit dem Kopf auf dem Boden auf. Nachdem weitere Streifen hinzugezogen wurden, konnten die beiden renitenten, erheblich betrunkenen Brüder vorläufig festgenommen und auf Anordnung der Staatsanwaltschaft zur Blutentnahme in ein Krankenhaus verbracht werden.
Die beiden Polizeibeamten wurden bei den Widerstandshandlungen so sehr verletzt, dass sie ihren Dienst nicht fortsetzen konnten. Zudem wurden mehrere dienstliche sowie private Gegenstände beschädigt.

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