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Kunstturnen: Wetzgau verliert beim Skandalwettkampf in Straubenhardt

Foto: Zimmermann

Alles hörte sich so gut an: Spitzenreiter, weiße Weste, Kurs auf das große Finale um Gold. Der TV Wetzgau war als Tabellenführer nach Straubenhardt gereist und hätte am liebsten den nächsten großen Schritt in Richtung Endkampf um die Meisterschaft getan. Doch nicht das Ergebnis sorgte für Aufregung: Straubenhardt kündigte drei Stunden vor dem Wettkampf Coronatests für alle Turner an. Die symptomfreien Andreas Toba und Glenn Trebing mussten aufgrund von positiven Resultaten pausieren.

Sonntag, 13. November 2022
Thomas Ringhofer
1 Minute 12 Sekunden Lesedauer

Paul Schneider, Cheftrainer des TV Wetzgau, kennt seine Sportart aus dem Effeff. Und er weiß: Entschieden ist vor einem Kampf nichts. Zumal wenn es um das immer stets hochemotionale Aufeinandertreffen mit Straubenhardt geht. Und so machten auch dieses Mal wieder zahlreiche Zuschauer die Halle bei der KTV zum Hexenkessel. Doch was zuvor stattfand, erhitzte dieses Mal noch mehr die Gemüter: „In Straubenhardt sind es fast immer die Nebenschauplätze – dieses Mal Corona. Aus dem Nichts kündigte die KTV Tests an. Aber nur bei den Turnern. Das Publikum und alle andere mussten sich keinen Tests unterziehen. Selbst ein Anruf bei der DTL brachte für den TV Wetzgau übrigens keine Gewissheit, ob diese Test zulässig waren oder nicht: „Dort hieß es nur, dass Straubenhardt Hausrecht hat. Daher mussten wir die Tests zulassen. Es ging ausschließlich darum, uns zu dezimieren. Um nichts anderes“, so der Trainer des TVW.

Die Wetzgauer mussten daher vollkommen improvisieren: Zahlreiche Turner mussten an Geräten turnen, die sie seit Jahren nicht mehr unter Wettkampfbedingungen angegangen waren. „Unser Team hat das alles super gemacht. Wir hatten nur zwei verturnte Übungen, die Motivation war riesig. Leider hat es am Ende nicht gereicht. Hätte Andreas Toba turnen dürfen, hätten wir haushoch gewonnen.“

Wie der eigentliche Wettkampf verlief, lesen Sie in der Montagsausgabe der Rems-​Zeitung.

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