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Nachrichten Ostalb

Getreide: Ernte wird durchschnittlich und kann den Mangel auf dem Weltmarkt nicht ausgleichen

Foto: hs

Die Bauern auf der Ostalb erwarten eine durchschnittliche Getreideernte. Aufgrund des Krieges in der Ukraine hat sich der Getreidemarkt in Europa massiv verändert, und selbst mit einem sehr guten Ertrag könnten deutsche Bauern den Mangel auf dem Weltmarkt nicht ausgleichen. In armen Ländern kann dies eine Hungersnot bedeuten.

Dienstag, 19. Juli 2022
Gerold Bauer
41 Sekunden Lesedauer

Die Ukraine rangierte noch 2021 unter den zehn größten Getreideexporteuren weltweit. Weil aufgrund des Krieges dort die Ernte entweder nicht eingeholt wird oder wegen abgeschnittener Transportwege nicht zur Verfügung steht, entsteht auf dem internationalen Getreidemarkt eine große Lücke. Angesichts dessen, dass in Deutschland Getreide aus dem Ausland zugekauft wird, liegt auf der Hand, dass deutsche Bauern wohl kaum Getreide übrig haben, um Engpässe auf dem Weltmarkt auszugleichen. Hinzu kommt, so der deutsche Raiffeisenverband als Interessensvertretung genossenschaftlich orientierter Unternehmen, dass in Deutschland die Transportmöglichkeiten dafür fehlen.

Angesichts der Getreideknappheit warnen die Landwirte auf der Ostalb davor, immer mehr Ackerland für Wohn– oder Industriegebiete zu opfern. Lesen Sie am 19. Juli in der Rems-​Zeitung dazu Zahlen, Fakten und Meinungen!

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