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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Ukraine-​Hilfe des Schönblick: Nicht alle Kosten werden vom Landkreis übernommen

Seit Anfang März leben die ukrainischen Geflüchteten im Schönblick-​Gästezentrum. Schönblick-​Direktor Martin Scheuermann spricht von dankbaren, bescheidenen und freundlichen Menschen. Foto: nb

Am 2. März, also nur wenige Tage nach der russischen Invasion, nahm der Schönblick die ersten Geflüchteten aus der Ukraine auf. An dem Versprechen von Martin Scheuermann, dass diese so lange bleiben können wie nötig, hat sich nichts geändert. Doch was dem Schönblick-​Direktor Sorgen bereitet, sind die immensen Kosten, die anfallen und nicht komplett übernommen werden.

Dienstag, 19. Juli 2022
Nicole Beuther
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Der Krieg Russlands gegen die Ukraine war gerade mal zwei Tage alt, als Martin Scheuermann die Anfrage erreichte, ob er eine Gruppe von Menschen mit Behinderungen aufnehmen könne. Der Schönblick-​Direktor zögerte nicht lange an diesem 26. Februar, sagte der Evangelischen Allianz, die die Anfrage gestellt hatte, zu und bereitete mit seinem Team alles vor. Am 2. März trafen die ersten Geflüchteten mit ihren Betreuern und Familienangehörigen am Schönblick ein – müde angesichts der viertägigen Flucht, zugleich aber auch sehr dankbar für die Gastfreundschaft, die ihnen von Beginn an zuteil wurde.
Aktuell leben 45 ukrainische Personen, davon 17 Menschen mit Behinderung, im Christlichen Gästezentrum. Sie alle blicken in eine unsichere Zukunft. Denn noch ist völlig unklar, wann sie in ihre geliebte Heimat zurückkehren können.
„Ihr könnt solange bleiben wie nötig“, versicherte Martin Scheuermann gleich zu Beginn. An diesen Worten hält er bis heute fest. Ungeachtet dessen, dass seitens des Landratsamtes nur der Höchstsatz bezahlt wird, den es in Gmünd für die Aufnahme von Geflüchteten gibt.

Was das in Zahlen für den Schönblick bedeutet und wie sich das Landratsamt äußert, das steht am Mittwoch in der Rems-​Zeitung.

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