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Was kann der Familienpass?

Archiv-​Foto: edk

Ferienzeit ist auch Ausflugszeit. Doch was, wenn das Geld knapp ist? Abhilfe schafft hier der Familienpass, den es in verschiedenen Ausführungen gibt. Mehrere Städte und auch das Land Baden-​Württemberg bieten ihn an. Was kann man damit jetzt im Sommer machen und wer bekommt ihn?

Donnerstag, 18. August 2022
Sarah Fleischer
1 Minute 18 Sekunden Lesedauer

Der Landesfamilienpass und die dazugehörige Gutscheinkarte beispielsweise gibt es seit 2018. Er ist einkommensunabhängig und berechtigt Familien mit Wohnsitz in Baden-​Württemberg zu 22 Mal freiem oder ermäßigtem Eintritt in verschiedene Schlösse, Museen, Gärten und andere Attraktionen. Ausgegeben werden die Landesfamilienpässe an Berechtige nach Beantragung zum Beispiel im Rathaus. Unter den teilnehmenden Einrichtungen sind auch einige Bäder, etwa das Panorama-​Bad in Freudenstadt. Auch Freilichtmuseen wie das in Beuren, der Waldseilgarten in Herrenberg oder Freizeitparks wie Tripsdrill und der Europa-​Park in Rust bieten vergünstigten Eintritt für Besitzer des Landesfamilienpass. „Rückmeldungen von einzelnen Partnern mit attraktiven Angeboten, wie beispielsweise dem Daimler-​Benz-​Museum, dem Porsche-​Museum oder dem Europapark lassen auf eine steigende Nachfrage schließen“, so Pascal Murrmann, Pressesprecher des Sozialministeriums.
Die Stadt Gmünd bietet seit einigen Jahren ein ähnliches Modell an: Der Familienpass PLUS. Beantragen können ihn Familien, die zum 1. März des Jahres in Schwäbisch Gmünd wohnen und beispielsweise Sozialhilfe oder Hartz IV beziehen. So sollen auch Familien mit geringerem Einkommen an kulturellen, sportlichen und sozialen Veranstaltungen teilnehmen können. Hier sind etwa vergünstigte Teilnahme am Ferienprogramm, wie der Kinderstadt Turbulenzia, kostenlose VHS-​Kurse oder reduzierter Eintritt in die Gmünder Bäder möglich.
Die längste Familienpass-​Tradition hat wohl Aalen: Hier gibt es laut Pressesprecher Stephan Dürr seit 1979 den Familienpass, der seit 2019 „Spionkarte“ heißt. „Die Vergünstigungen wurden im Zuge der Einführung der Spionkarte vereinheitlicht. Nahezu alle Angebote werden nun mit 35 Prozent Ermäßigung angeboten, teilweise sogar kostenlos. “, erklärt Dürr. In diesem Jahr seien rund 6000 Karten im Umlauf.

Mehr über die verschiedenen Angebote für einkommensschwache Familien lesen Sie am Freitag in der Rems-​Zeitung.

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