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„Man muss nicht komplett in der Ecke hängen“

Foto: picture alliance /​PHOTOPQR /​JOURNAL SAONE ET LOIRE | Ketty BEYONDAS

Manche Mythen über die weibliche Menstruation halten sich hartnäckig – und auch für Beschwerden wie PMS gibt es kein Allheilmittel. Die Münchner Frauenärztin Stephanie Eder klärt im Interview, warum das so ist.

Samstag, 11. März 2023
Benjamin Richter
56 Sekunden Lesedauer

Die Münchner Frauenärztin Stephanie Eder klärt in Schulen Mädchen in Sexualpädagogik auf. Unter anderem spricht sie mit den Schülerinnen auch über die Periode. Doch trotz fortgeschrittener Aufklärung und moderner Medizin halten sich manche Mythen über die weibliche Menstruation hartnäckig.

Frau Eder, welche Mythen über die Periode gibt es in Deutschland immer noch?
Wenn ich an Schulen zur Sexualaufklärung bin, frage ich die Mädchen immer, ob sie wissen, warum wir eine Periodenblutung haben. Viele sagen dann immer noch, dass die Blutung dafür da sei, weil der Körper der Frau sich einmal im Monat reinigen müsse. Das zeigt, dass wir immer noch eine tendenziell negative Einstellung zur Periode haben, würde das doch bedeuten, wir Frauen sind jeden Monat schmutzig. Vieles hält sich dann auch bis ins Erwachsenenalter. Zum Beispiel denken Frauen häufig noch, es sei schädlich, wenn beispielsweise durch die Hormonspirale oder die Pille keine echte Blutung mehr stattfindet.

Wie man damit umgehen kann, dass die Periode gerade für Mädchen noch sehr schambehaftet ist, und was Endometriose als Krankheit so unberechenbar macht, lesen Sie am Samstag auf der Wissen-​Seite der Rems-​Zeitung. Die ganze Ausgabe gibt es online auch im iKiosk.

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Hinweis: Dieser Artikel wurde vor 434 Tagen veröffentlicht.


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