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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Die „Rainbow Refugees“: Hilfe für queere Geflüchtete in Schwäbisch Gmünd

Foto: fleisa

John, Ali, Ahmed, Jean und Sami haben eines gemeinsam: Sie wurden wegen ihrer sexuellen Orientierung verfolgt, vom Staat oder von der eigenen Familie. Bei den „Rainbow Refugees“ in Schwäbisch Gmünd finden sie Unterstützung und Sicherheit.

Montag, 13. März 2023
Sarah Fleischer
58 Sekunden Lesedauer

Sami, John, Ahmed, Ali und Jean, die alle eigentlich anders heißen, sind Teil der „Rainbow Refugees“– ein Wohnprojekt von Joschi Moser, seines Zeichens Vorsitzender der Aidshilfe Schwäbisch Gmünd. 188 Menschen hat das Projekt seit seiner Gründung 2017 schon aufgenommen, aktuell wohnen 17 im Erdgeschoss von Haus 2 der Gemeinschaftsunterkunft auf dem Hardt. „Vor etwa 20 Jahren kam ein schwuler Geflüchteter aus dem Kosovo zur Aidshilfe“, erinnert sich Moser. „So kam mir die Idee für die Rainbow Refugees.“
Das Wohnprojekt ist eine Anlaufstelle für queere Geflüchtete; bietet ihnen nicht nur eine Unterkunft, sondern auch Hilfe im Alltag, bei bürokratischen Angelegenheiten und – vielleicht am wichtigsten – eine Gemeinschaft, Menschen, mit denen sie sich austauschen können. Denn viele der Rainbow Refugees haben eine ähnliche Geschichte: Sie sind geflohen, weil ihre Familie oder gar der Staat in ihrer Heimat sie aufgrund ihrer sexuellen Orientierung verfolgt.
Die Fluchtgeschichten sind unterschiedlich, aber jede auf ihre Weise bewegend. Etwa die von Sami, der an der polnisch-​berlarussischen Grenze Opfer von Pushbacks wurde.

Wie Sami es dennoch nach Deutschland schaffte und was die Geschichten der anderen Rainbow Refugees lesen Sie am Montag in der Rems-​Zeitung. Auch erhältlich am iKiosk.

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