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Nachrichten Alfdorf

Auch Alfdorf sucht nach Lösungen für die Wärmeversorgung

Foto: hs

Wärmenetze bringen vor allem in dicht besiedelten Gebieten viele Vorteile mit sich. Doch was tun im ländlichen Raum, wenn sich die Einwohner einer Kommune auf eine große Fläche verteilen, so wie in Alfdorf?

Montag, 04. September 2023
Jürgen Widmer
49 Sekunden Lesedauer

Die ungefähr 7500 Einwohner verteilen sich auf einer Gemeindefläche von mehr als 6800 Hektar. Nur etwas mehr als 9,2 Prozent der Gemeindefläche sind besiedelt. Dies stellt noch kein Problem dar, wäre die Siedlungsfläche geschlossen. Doch stattdessen verteilt sie sich auf 63 Ortsteile von größeren Dörfern über kleine Weiler bis hin zu idyllisch gelegenen Einzelgehöften.
Das ist landschaftlich reizvoll, aber macht die Einrichtung eines Wärmenetzes schwierig. „Hellershof bis Alfdorf ist eine Entfernung von 12 Kilometer“, sagt Wolfgang Fauth, Bauamtsleiter der Gemeinde, „das ist eine große Entfernung.“ Und Entfernung heißt: Große Wärmeverluste in den Leitungen und die notwendig, Zwischenspeicher zu errichten, die wiederum Kosten verursachen. Wenn dann am anderen Ende nur wenige Nutzer an das Netz angeschlossen sind, dann ist es nicht mehr wirtschaftlich für den Betreiber, beziehungsweise zu teuer für den Kunden.

Dennoch ist den Alfdorfern klar, dass sie sich Gedanken über die Wärmeversorgung der Zukunft machen müssen. Welche dies sind, lesen Sie im letzten Teil der Serie „Wärme der Zukunft“ in der Rems-​Zeitung am Dienstag.

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