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Nachrichten Obergröningen

Schauort Obergröningen: Gar nicht so klein

Foto: hs

Die kleinste Gemeinde des Ostalbkreises zählt etwa 450 Einwohner. Obergröningen liegt landschaftlich wunderschön: am Rande der Frickenhofer Höhe und mit einem schönen Blick ins Kochertal. Es gibt ein vitales und aktives Vereinsleben und ein Wahrzeichen, das zu einer Zeitreise einlädt.

Sonntag, 25. Februar 2024
Franz Graser
46 Sekunden Lesedauer

Die Obergröninger Nikolauskirche kann viel über die Geschichte des Ortes erzählen. Auf romanischem Fundament steht mit dicken Mauern und Schießscharten eine typische Wehrkirche des Spätmittelalters, in die sich die Menschen bei Bedrohungen wie in einen Bunker zurückziehen konnten – auch in der Hoffnung, dass die jeweiligen Schutzherrschaften möglichst schnell herbeieilen möchten.

Denn für die Menschen in Obergröningen waren die Zeiten beileibe nicht immer friedlich. Im Dreißigjährigen Krieg (1618 — 1648) wurde das Dorf fast ausgelöscht. Um 1800 herum plünderten marodierende französische Soldaten aus der Armee Napoleons in der Gegend. Der Bürgermeister des Ortes wurde erstochen, als er sich ihnen entgegenstellte.

Einzigartig ist auch das Naturschutzgebiet „Schechinger Weiher“, das ein Tummelplatz für Vögel und Insekten ist. Seine Geschichte und viel Wissenswertes zu Obergröningen lesen Sie in der Wochenendbeilage der Rems-​Zeitung.

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