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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Gartenschau: Revolte gegen Abriss in Gmünd

Foto: privat

Wenn es nach dem Willen der Gmünder Stadtverwaltung gegangen wäre, hätten das Haus Hirzel und das Bahnhofspostamt zugunsten der Landesgartenschau 2014 geopfert werden sollen. Eine Bürgerrevolte verhinderte das.

Montag, 18. März 2024
Thorsten Vaas
44 Sekunden Lesedauer

Es war klar, dass dieses Gamundia-​Projekt auch nach Fertigstellung des Tunnels eine funktionierende Verkehrserschließung benötigte. Zudem musste auch gewährleistet werden, dass bei überraschenden Sperrungen des Tunnels weiterhin eine Durchfahrtsmöglichkeit durch die Stadt blieb. So tauchte in den ersten Plänen zwischen Remsstraße und Lorcher Straße eine kerzengerade Planung quer durchs anvisierte Gartenschaugelände auf. In Teilen des Gemeinderats wuchs die Furcht vor einem Zerschneiden des Areals und auch vor einer Rennpiste.
Dazu gesellte sich eine zunächst von den Planern als absolute Notwendigkeit für einen Komplettabriss des Hauptpostamtes, auch gleich mit der gegenüberliegenden und als baufällig eingestuften alten Gold– und Silberschmuckfabrik Entenmann & Hirzel (heute Villa Hirzel). Die Angst wuchs vor einem seelenlosen Neubau– und Büroburgenviertel. Das Misstrauen wuchs. Das war die Geburtsstunde einer Bürgerrevolte, die Ende des Jahres 2008 mit einem Bürgerbegehren ihren Höhepunkt erreichen sollte.

Mehr darüber und über eine bundesweit aufsehenerregende Aktion lesen Sie am Dienstag in der Rems-​Zeitung.

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