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Die Krankenhausreform — ein Streitgespräch

Symbol-​Foto: Pixabay/​sasint

Wir wirkt sich die geplante Krankenhausreform auf die medizinische Versorgung der Menschen und die wirtschaftliche Lage der Kliniken aus? Der Gesundheitsökonom Jan-​Marc Hodek und der Krankenhausmanager Heiner Scheffold haben dazu unterschiedliche Ansichten.

Dienstag, 30. April 2024
Sarah Fleischer
50 Sekunden Lesedauer

Was muss sich im Gesundheitswesen ändern? Es diskutieren der Ravensburger Ökonom Jan-​Marc Hodek und der Chef der Baden-​Württembergischen Krankenhausgesellschaft, Heiner Scheffold.

Herr Scheffold, Herr Hodek, Deutschland gibt mehr Geld für Gesundheit aus als viele andere Industrieländer. Zugleich droht eine Insolvenzwelle bei Kliniken. Was läuft da schief?
Scheffold: Dass insgesamt viel Geld ins Gesundheitswesen fließt, ist richtig. Man muss die einzelnen Bereiche aber getrennt betrachten. Nimmt man nur den Krankenhaussektor, betragen die Ausgaben 1511 Euro pro Einwohner und Jahr. Damit liegen wir in Europa im Mittelfeld. Die Schweiz kommt zum Beispiel auf rund 3200 Euro, sogar Großbritannien liegt höher als Deutschland. Setzt man die Krankenhausausgaben ins Verhältnis zur Wirtschaftsleistung, steht Deutschland mit 3,3 Prozent ebenfalls nicht schlecht da. Dänemark, das oft als Vorzeigeland genannt wird, liegt zum Beispiel bei 4,6 Prozent, die Schweiz bei 4,2.

Brauchen die Krankenhäuser also mehr Geld?
Hodek: Nein. Das Geld muss effizienter eingesetzt werden.

Wie das aussehen könnte und was Hodek und Scheffold zur Krankehausreform sagen, lesen Sie am Dienstag auf der Wissens-​Seite in der Rems-​Zeitung.

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