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Lokalnachrichten

» Sport | Montag, 09. Juli 2018

Kommentar: Das Norweger Modell hat Trainingsspielcharakter

Galerie (1 Bild)
 

Foto: RZ

Unser Redakteur Timo Lämmerhirt ist selbst beim Fußball-​Staffeltag in Alfdorf gewesen und hat auch den Ausführungen zum Norweger Modell gelauscht. Einerseits kann er diesen Schritt nachvollziehen, andererseits sieht er die Tradition des Spiels Elf gegen Elf in Gefahr.

Dem in diesem Jahr auf unterster Kreisebene eingeführten, sogenannten Norweger Modell, kann man mit gemischten Gefühlen gegenüber stehen. Natürlich sind die zahlreichen Spielausfälle bis hin gar zum Rückzug einiger Mannschaften – wie erst in der abgelaufenen Runde in der B I gleich zweimal geschehen – ein Ärgernis, was nicht schönzureden ist. Aus dieser Sicht ist der Ansatz dahinter sicher ehrbar, nachvollziehbar und wird auch sicherlich einigen Vereinen einen Rückzug ersparen.
Dennoch stellt sich die Frage, ob man sich ein Spiel, in dem neun Akteure gegen neun andere antreten, wie gewöhnlich und vor allem mit der gleichen Gewichtung wie bisher anschauen kann? Stand jetzt: nein!
Es ist doch auch vorstellbar, dass, wenn man auf solch eine „Flex“-Mannschaft trifft (dieser Zusatz wird dann fällig), die Motivation oder Ernsthaftigkeit vor dieser Partie eine ganz andere sein wird, als wenn dieser Zusatz nicht am Vereins– beziehungsweise Mannschaftsnamen stünde. Die Verkleinerung des Spielfeldes führt außerdem automatisch dazu, dass die Partie einen Trainingsspielcharakter erhält. Damit entfällt doch gleich der Wettkampfcharakter – und irgendwie auch ein Stück Tradition. Fußball – und das ist keine alte Weisheit oder Floskel, sondern eine Tatsache – ist das Spiel Elf gegen Elf, möge diese Sichtweise auch antiquiert sein.
Für alles andere hat man die Chance, sich Alternativen wie dem Hallenfußball oder dem immer beliebter werdenden Futsal zu widmen – da benötigt man ohnehin weniger Spieler in einer Mannschaft.
timo.​laemmerhirt@​remszeitung.​de

Veröffentlicht von Timo Lämmerhirt.
Lesedauer: 67 Sekunden.

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