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Abschied von Rolf Crummenauer: Hunderte Wegbegleiter beim Requiem im Münster

Foto: Heino Schütte

Im bis auf die letzten Bankreihen gefüllten Heilig-​Kreuz-​Münster hat am Montag Schwäbisch Gmünd Abschied genommen von Rolf Crummenauer.

Dienstag, 17. Dezember 2019
Heino Schütte
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Der ehrenamtlich überaus engagierte und beliebte Gmünder war in der Nacht zum 2. Advent im Alter von 66 Jahren völlig unerwartet verstorben, nachdem er noch am Tag zuvor im Dienste seiner Ehrenämter und für seine Mitbürger unterwegs war.
Beim Requiem im Münster waren Betroffenheit und das zutiefst empfundene Mitgefühl für die Familie spürbar, aber auch die Dankbarkeit herzlicher Erinnerungen an einen Menschen, der sehr viel Bleibendes für seine geliebte Heimatstadt geschaffen hat. Münsterpfarrer Robert Kloker sprach von einem Vorbild für unsere Gesellschaft.
Für den Münsterchor war es Ehrensache, das er das Requiem für Rolf Crummenauer musikalisch hochwertig gestaltete. Er gehörte 20 Jahre lang dem Ensemble an. Dekan und Münsterpfarrer Robert Kloker und sein Vorgänger Alfons Wenger zelebrierten das Seelenamt für den Verstorbenen und fanden trostreiche Worte für die Hinterbliebenen. Hunderte Freunde, ehemalige Kollegen aus dem Berufsschulzentrum und andere Wegbegleiter füllten den vom Licht der tiefstehenden Dezember-​Sonne erstrahlenden Kirchenraum teils stehend bis zum Hauptportal, als „Wir sind nur Gast auf Erden und wandern ohne Ruh“ erklang. Pfarrer Kloker beschrieb treffend, dass die ganze Stadt durchgeschüttelt worden sei, als die Nachricht vom plötzlichen Tod dieses Menschen bekannt wurde, „der zum Bild von Schwäbisch Gmünd gehörte“. Der Geistliche, Oberbürgermeister Richard Arnold, Werner K. Mayer (Vorsitzender des Salvator-​Freundeskreises) und Sabine Fath (Leiterin der Gmünder Gewerbeschule) ließen das erfüllte und sozial geprägte Leben von Rolf Crummenauer Revue passieren.

Einen ausführlichen Bericht über die bewegende Trauerfeier gibt es in der Dienstagausgabe des Gmünder Heimatzeitung.

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