Direkt zum Inhalt springen

» Nachrichten » Gschwend

„Unterwegs zu Schauorten“: Kultur– und Landschaftspfad Frickenhofer Höhe

Galerie (1 Bild)
 

Foto: gbr

Wer vom Aussichtspunkt Hohentannen oberhalb von Rotenhar seinen Blick ins Land schweifen lässt, ist in aller Regel tief beeindruckt vom Panorama. Weil es darüber hinaus viele Details gibt, die sich zu betrachten lohnen, wurde der Kultur– und Landschaftspfad auf der Frickenhofer Höhe ausgeschildert. Am Freitag ist die RZ mit ihren Lesern dort.

Mittwoch, 14. August 2019
Gerold Bauer
1 Minute 31 Sekunden Lesedauer

Die Gemeinde Gschwend führte in früheren Zeiten das Prädikat „Luftkurort“ buchstäblich im Schilde. Kein Wunder, denn die Landschaft rund um den Ort ist bis heute ein ideales Naherholungsgebiet, das nicht zuletzt bei Wanderern und Spaziergängern sehr beliebt ist. Viele, die in dieser herrlichen Landschaft unterwegs waren, wussten aber nur sehr wenig darüber, dass der Raum Gschwend – insbesondere die Teilorte Frickenhofen und Mittelbronn – eine sehr geschichtsträchtige Ecke ist. So reifte bei Walter Hees vor Jahren die Idee, auf einem speziell ausgeschilderten Kultur– und Landschaftspfad die Besucherinnen und Besucher mit den wissenswerten Details vertraut zu machen.
Bei den Dorfgemeinschaften in Frickenhofen und in Mittelbronn fand Hees engagierte Mitstreiter – und er konnte auch Sponsoren gewinnen und öffentliche Zuschüsse an Land ziehen. Denn als Diplom-​Verwaltungswirt und langjähriger Direktor des Stauferklinikums in Mutlangen (inzwischen pensioniert) hatte er ja das Know-​how in solchen Angelegenheiten. Neben dem meditativ ausgerichteten „Weiter Weg“ sowie anderen bereits bestehenden Wanderwegen wurde mit vereinten Kräften der Kultur– und Landschaftspfad Frickenhofer Höhe ins Leben gerufen.
Wer zum Beispiel vor der Kirche in Frickenhofen steht, erfährt viele biographische Details über zwei berühmte Männer, die dort einst gelebt hatten. In Mittelbronn wird daran erinnert, dass auf der Frickenhofer Höhe in alten Zeiten nach Bodenschätzen gegraben wurde; und beeindruckende Felsen sieht man an der Teufelskanzel. Dass es in Frickenhofen ein richtiges Freibad gab, wissen nur wenige. Denn das seinerzeit auf einer Wiese gebaute Schwimmbecken existiert zwar noch, ist aber inzwischen so vom Wald überwuchert, dass man es selbst dann nicht sieht, wenn man auf dem Wanderweg wenige Meter daran vorbeigeht.

Wer mehr über diese interessanten Schauorte erfahren möchte, ist am Freitag, 16. August, zur RZ-​Sommertour mit Walter Hees eingeladen. Man trifft sich am Wanderparkplatz Hohentannen zwischen Rotenhar und Frickenhofen (wegen einer Straßensperrung am besten aus Richtung Gschwend anfahren). Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung unter anmeldung@​remszeitung.​de oder Telefon 0 71 71 /​60 06 40 erwünscht.

Beitrag teilen

Interesse an der kompletten Digitalausgabe?
Die Rems-Zeitung gibt es auch online im Direktkauf bei iKiosk.

10 Tage kostenlos und unverbindlich testen?
Das RZ-Probeabo - digital oder klassisch mit Trägerzustellung.

schauorte zwischen Wald und Alb
GschwendTipps, Termine und Veranstaltungen im Remstal

848 Aufrufe
61 Tage 21 Stunden Online
Flesch-Reading-Score 50


QR-Code
remszeitung.de/2019/8/14/unterwegs-zu-schauorten-kultur--und-landschaftspfad-frickenhofer-hoehe/