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Schach: 32. Staufer Open gehen an den Start

Foto: Kessler

„Wir gehören jetzt endgültig zu den größten Schach-​Turnieren Europas“, sagt Organisator Wernfried Tannhäuser. An diesem Donnerstag beginnen die 32. Staufer-​Open im Gmünder Stadtgarten.

Mittwoch, 01. Januar 2020
Timo Lämmerhirt
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Es ist so gut wie sicher, dass dieses offene Schachturnier erstmals die magische 500-​Teilnehmer-​Marke knackt. 490 haben das Startgeld bereits bezahlt oder sind als Profis startgeldfrei. Und auf der Turnier-​Homepage angekündigt haben sich insgesamt mehr als 560 Schachspieler. Zum Vergleich: 2019 hatten 490 Teilnehmer bereits einen Rekord bedeutet.
Die Staufer-​Open 2020 werden nun ein Turnier der Superlative: zwölf Großmeister, 18 Internationale Meister, insgesamt rund 70 Titelträger haben sich angekündigt. Darunter auch zahlreiche spielstarke Frauen – und außerdem enorm viele Jugendspieler: „Wir haben mindestens hundert Kinder im B-​Turnier“, so der Organisator.
Wie gehabt ist das Turnier zweigeteilt: Bei den A-​Open messen sich Profis mit spielstarken Amateuren, bei den B-​Open die Spieler mit niedrigeren Ratingzahlen. Die erste Runde beginnt gegen 10 Uhr, Verzögerungen sind wegen des Andrangs möglich. Alle spielen neun Runden. Der Computer lost jeweils Punktgleiche gegeneinander. Das Turnier unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Richard Arnold endet am Dreikönigstag.
Bis dahin wartet einige Arbeit auf das Team. Die SG Schwäbisch Gmünd hat einen weiteren Raum im neuen Leutze-​Anbau des Stadtgartens dazu gemietet. Nun gibt es Platz für knapp 600 Teilnehmer. Aber wegen des großen Andrangs kann Tannhäuser nicht mehr garantieren, dass alle mitspielen können, die sich erst kurz vor Turnierbeginn anmelden wollen.
Turnierfavorit ist der tschechische GM Vojtech Plat, der für Weiler im Allgäu Brett eins Oberliga spielt. Er hat knapp 2600 ELO-​Punkte. Weltklassespieler rangieren bei 2700 ELO. Aber die lassen sich in Gmünd nicht blicken. „Zum einen wollen sie fürs Antreten bezahlt werden und außerdem ist es für sie gefährlich, sich so einem Feld zu stellen“, so Tannhäuser.

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