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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Wintereinbruch: Für viele wurde der Weg zur Arbeit zu einer Rutschpartie

Fotos: hs, edk

Großeinsatz für die Räum– und Streudienste am Dienstagmorgen auch im Raum Schwäbisch Gmünd. Die Wetterfrösche lagen mit ihren Prognosen richtig. Die Verkehrsteilnehmer bekamen es mit einem heftigen Wintereinbruch zu tun.

Dienstag, 01. Dezember 2020
Heino Schütte
1 Minute 46 Sekunden Lesedauer

Seit den frühen Morgenstunden sind die Räum– und Streudienste unterwegs. Sie konnten natürlich bislang noch nicht überall und schon gar nicht gleichzeitig sein. Vor allem in den Höhenlagen wurde der Weg zur Arbeit oder in die Schule zur Rutschpartie. An einigen Steilstrecken kamen Lkw und noch sommerbereifte Pkw ins Rutschen. Viel Geduld wurde gefordert. Teils bildeten sich lange Staus. Viele kamen zu spät zur Arbeit oder in die Schule. Schwere Unfälle sind bislang zumindest im Raum Gmünd nicht zu beklagen, allerdings schon einige kleinere und größere Blechschäden. Zu besonders starken Behinderungen kommt es am Morgen im Raum Aalen und Ellwangen. Die Autofahrer waren ja gewarnt. Überwiegend, so ein erster Eindruck, sind sie vorsichtig und mit angepasster unterwegs. Weil der letzte Winter sehr mild war, ist die Situation natürlich wieder sehr gewöhnungsbedürftig. Achtung! Noch bis in den Nachmittag hinein sollen die Schneefälle anhalten.

Aktualisierung (Meldung der Polizei): Schneefall und glatte Straßen sorgten am Dienstagmorgen für zahlreiche Unfälle und auch Behinderungen im Berufsverkehr. Zwischen 5 und 8 Uhr registrierte die Polizei rund 25 witterungsbedingte Unfälle, der Schwerpunkt lag dabei im Zuständigkeitsbereich des Polizeireviers Aalen. In der überwiegenden Mehrzahl blieb es bei Blechschäden. An den Steigungen nach Lauterburg, Waldhausen und Mutlangen blieben zeitweise Lkws hängen, die für zusätzliche Behinderungen sorgten. Ab 8 Uhr entspannte sich die Unfallsituation im Ostalbkreis spürbar.

Starke Behinderungen ergaben sich über mehrere Stunden auf der B29, aufgrund eines Unfalles, der sich gegen 5.30 Uhr Höhe Hüttlingen ereignete. Ein 23-​Jähriger war mit seinem Sattelzug in Richtung Westhausen unterwegs. Hierbei geriet der Auflieger ins Schleudern und geriet auf die Gegenfahrspur. Dort kam es zum Zusammenstoß mit dem Mercedes Vito eines 42-​Jährigen. Dieser kam in der Folge nach rechts von der Fahrbahn ab. Der 42-​Jährige wurde leicht verletzt. Sein Vito musste abgeschleppt werden. Der Schaden wird auf 20.000 Euro beziffert.

Ein weiterer Unfall mit Personenschaden ereignete sich gegen 7 Uhr in der Dalkinger Straße in Westhausen. Ein 44-​Jähriger war mit seinem Audi in Richtung Rainau unterwegs. Hierbei geriet er aufgrund der Schneeglätte ins Schleudern und dadurch auf die Gegenfahrspur, wo er mit einer 55-​jährigen VW-​Passat-​Fahrerin zusammenstieß. In der Folge kam es noch zur Kollision mit einem nachfolgenden 48-​jährigen Fahrer eines VW Lupo. Der 44-​Jährige zog sich zumindest leichte Verletzungen zu und wurde mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der Sachbeschädigung beläuft sich auf rund 25.000 Euro. Der Audi sowie Passat mussten abgeschleppt werden.

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