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TV Straßdorf, der Herausforderer an der Spielekonsole

Fotos: TVS/​SVWW

Der Amateurfußball ruht derzeit. Das nagt an den Nerven aller Hobbyfußballer. Beim TV Straßdorf möchten sie sich aber nicht einfach in ihr Schicksal ergeben, sondern den Wettkampf wieder aufleben lassen. In einer virtuellen Liga möchten sie nun auf der Spielekonsole gemeinsam mit allen Klubs aus dem Gmünder Raum die Rückrunde austragen.

Samstag, 28. März 2020
Timo Lämmerhirt
1 Minute 27 Sekunden Lesedauer

Die Liga hat den in dieser Zeit so logischen Namen „Stayathome-​League“. Gespielt wird an der Spielekonsole Playstation das beliebte und wohl gleichzeitig bekannteste Fußballspiel FIFA. „Sinn und Zweck des Ganzen ist ganz simpel: Wir stecken aktuell alle in derselben Situation und möchten alle etwas gemeinsam machen. Uns fehlen einfach diese regelmäßigen Treffen beim Training oder Spiel“, sagt Steffen Mädger, Trainer der ersten Mannschaft des TVS, der diese Aktion seines Vereins ausdrücklich begrüßt und entsprechend unterstützt.

„Wir stecken aktuell alle in derselben Situation und möchten alle etwas gemeinsam machen. Uns fehlen einfach diese regelmäßigen Treffen beim Training oder Spiel.“
Steffen Mädger, Trainer TV Straßdorf

Auf den vereinseigenen Sozialen Medien Instagram sowie Facebook haben die Straßdorfer die Aktion bereits beworben und schon regen Zuspruch erhalten. Der TV Weiler, der TSV Großdeinbach, die Sportfreunde Lorch, der FC Durlangen I und II, Germania Bargau und der TSV Waldhausen haben sich bereits bei dieser virtuellen Liga angemeldet, die SG Bettringen und der TSGV Waldstetten nehmen ebenfalls teil. Maximal vier Spieler dürfen dabei einen Verein vertreten, Spieltag ist wie in der Meisterschaft auf dem Feld der Sonntag. Diejenigen Vereine, die in der realen Welt zwei Mannschaften im Spielbetrieb haben, die dürfen sich auch mit zwei Teams in dieser virtuellen Welt anmelden. Wie sich die Spieler schließlich aufteilen, das dürfen sie selbst entscheiden. Die Straßdorfer haben an alle Teilnehmer AGBs herausgeschickt, in denen noch einmal alles haarklein erklärt wird. Dazu gibt es, falls es mal strittige Situationen geben sollte, eine dreiköpfige Jury, bestehend aus Mario Filipovic (TV Straßdorf), Valerio Avigliano (TSGV Waldstetten) sowie Liridon Ukaj (SG Bettringen). Es wird im „Best-of-three“-Modus gespielt, Spieler eins ist der stärkste eines jeden Teams.

Den ausführlichen Bericht und was Fußballprofi Sascha Mockenhaupt mit dieser virtuellen Liga zu tun hat, das lesen Sie in der Samstagsausgabe der Rems-​Zeitung.

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