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1. FC Heidenheim schafft es ungeschlagen nicht in die Bundesliga

Foto: Lämmerhirt

Mit einem 2:2 (0:1)-Unentschieden gegen den SV Werder Bremen hat der 1. FC Heidenheim die Relegation letztlich verloren und wird daher auch in der kommenden Saison in der 2. Liga spielen.

Montag, 06. Juli 2020
Alex Vogt
1 Minute 39 Sekunden Lesedauer

Heidenheims Trainer Frank Schmidt nahm zwei Veränderungen in seiner Startelf im Vergleich zum Hinspiel vor. Kapitän Marc Schnatterer durfte beginnen, ebenso wie Robert Leipertz, der in Bremen keine Minute spielte. Beim Warmmachen verletzte sich Timo Beermann, so dass kurzfristig Jonas Föhrenbach in die Mannschaft rückte, Norman Theuerkauf musste in der Innenverteidigung ran. Auf der Bank Platz nahmen Maurice Multhaup und der in Bremen so agile Kevin Sessa.
Nach zwei Minuten und 23 Sekunden wurde der Not-​Innenverteidiger kalt erwischt, als sein Klärungsversuch plötzlich im eigenen Gehäuse landete. Mit dem 0:1 ist also genau das passiert, was man beim FCH unbedingt verhindern wollte – ein Gegentreffer. Bremen machte weiter Dampf, der FCH kam überhaupt nicht in die Partie. Dass es nicht noch schlimmer kam, war FCH-​Schlussmann Kevin Müller zu verdanken, der einen Distanzschuss von Milot Rashica spektakulär aus dem Winkel fischte sowie einen Versuch aus spitzem Winkel von Davy Klaassen vereitelte (beides in der neunten Minute).
Diese Partie ist mit dem Hinspiel in keinster Weise zu vergleichen. Bremen hatte in den ersten zehn Minuten schon mehr Chancen als im kompletten ersten Duell. Als die paar Heidenheimer, die ins Stadion durften (Sponsoren, Familie, Vereinsmitarbeiter) mit Tröten, Rasseln und Sirenen Lärm machten, da dachte man, die in Bremen berühmt gewordene Kuhglocke käme nicht zum Einsatz. Kam sie auch nicht. Stattdessen bemühten die Heidenheimer zusätzlich einen Art Kochtopf, was der Kuhglocke noch am nächsten kam.
Nach etwa einer Viertelstunde ließen sich die Bremer etwas tiefer fallen, so dass der FCH zu Ballbesitzmomenten kam, sich jedoch noch keine Chancen erspielte. Die Partie lebte fortan von der Spannung, Strafraumszenen blieben jedoch Mangelware. Man hatte aber den Eindruck, dass der FCH das Spiel nun besser annahm. Die erste wirkliche Offensivaktion des FCH verpuffte, als Jonas Föhrenbach nach einem Zuspiel von Niklas Dorsch im Abseits stand (36.).
Zur Pause wechselte Schmidt zweimal. Schnatterer und Thomalla wichen für Stefan Schimmer und David Otto. Und Schimmer fügte sich gleich gut ein. Seinen Schuss aus der Distanz parierte Jiri Pavlenka mit Mühe. 40 Sekunden später schoss Schimmer knapp drüber. Nach einer Flanke von rechts köpfte Otto knapp daneben (48.).

Den ausführlichen Spielbericht von unserem Redakteur Timo Lämmerhirt lesen Sie in der Rems-​Zeitung vom 7. Juli.

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