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Frickenhofen: Wahrzeichen wird saniert

Foto: Pfister

Die evangelische Dorfkirche von Frickenhofen ist die höchstgelegene der Region und ein unverkennbares Wahrzeichen des Ortes, der dem dortigen Höhenzug seinen Namen gab. Jetzt muss sie saniert werden.

Freitag, 26. Mai 2023
Benjamin Richter
50 Sekunden Lesedauer

Die Pfarrei geht bereits auf das Jahr 1488 zurück. Allerdings wurde die damalige Kirche samt dem gesamten Ort Frickenhofen im Jahr 1525 von Truppen des Schwäbischen Bundes während der Bauernkriege unter der militärischen Führung des fanatischen Georg Truchsess von Waldburg niedergebrannt.
Es war eine unbarmherzige Vergeltungsmaßnahme als Folge der unglücklichen Verstrickung des Frickenhofer Pfarrers Wolfgang Kirschenesser mit den aufständischen Bauern.
Die heutige Kirche wurde im Jahr 1742 eingeweiht. Zuerst wurde nur das Kirchenschiff erbaut. Mit dem Bau des Glockenturms im Jahr 1765 war die Kirche dann komplett.
Freilich wurden im Laufe der Jahrhunderte notwendige Renovierungsarbeiten und Umbauten vorgenommen und nun ist die jetzige Kirchengemeinde unter Leitung von Pfarrer Achim Ehring gefordert.
Die Konfirmation am 30. April ging noch ohne bauliche Einschränkungen über die Bühne gehen; seit Anfang Mai wurde die Kirche eingerüstet und in den kommenden Monaten soll sie wieder in neuem Glanz erstrahlen.

Welcher Teil der Kirche das Sorgenkind ist und was die Sanierung voraussichtlich kosten soll, lesen Sie in der Rems-​Zeitung vom 26. Mai. Erhältlich ist die vollständige Ausgabe auch digital im iKiosk.

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