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Nachrichten Großdeinbach

Tauziehen: Wettkampftraining mit eisernem Griff bei den Doibacher Löwen

Foto: Kathrin Grandel

Woran denkt man beim Begriff „Tauziehen“? Wer wenig Berührungspunkte mit dieser Randsportart hat, denkt möglicherweise an Kinder, die spaßeshalber an zwei Enden eines mehr oder weniger dicken Seiles gegeneinander ziehen. Ein Besuch bei der Tauziehgruppe Doibacher Löwen zeigt, was die Disziplin wirklich ausmacht.

Samstag, 29. Juli 2023
Benjamin Richter
1 Minute 29 Sekunden Lesedauer

Der Altkreis Schwäbisch Gmünd ist eine Gegend, in der man eher schon von „richtigem“ Tauziehen gehört oder es beobachtet hat. Tauziehen hautnah zu erleben; dazu bietet sich bald wieder die Gelegenheit: Am ersten Sonntag im August findet in Großdeinbach der Heimwettkampf der Tauziehgruppe Doibacher Löwen statt.
Die Stimmung in der Mannschaft ist angespannt. In den letzten Trainingseinheiten vor dem großen Tag bereiten sie sich auf ihren „Auftritt“ vor. Doch dazu gleich mehr. Was ist dieses „richtige“ Tauziehen eigentlich?
Das ausgetrocknete Gras auf dem beinharten Boden knistert beim Gang Richtung Trainingsplatz der „Doibacher Löwen“, nahe dem örtlichen Friedhof. An diesem lauen Sommerabend liegt die Trainingsanlage schon im Schatten; die tief stehende Abendsonne strahlt blass darüber hinweg und die Grillen zirpen. Neben der weitläufigen Wiese steht eine längliche, überdachte Sandbahn, dahinter ein turmähnliches Gebilde.
Es ist die Trainingsbahn der Tauzieher. An der Spitze des Turms – dieser wird „Galgen“ genannt – ist eine Umlenkrolle angebracht. Wenn die Mannschaft am Galgen trainiert, ist ihr Gegner am anderen Ende des Seils eine mit Gewichten gefüllte Gitterbox, die es über die Umlenkrolle in die Höhe zu ziehen gilt.
Heute kommen Bahn und Galgen nicht zum Einsatz. Da viele Personen am Training teilnehmen, wird „Mannschaft gegen Mannschaft“ auf der Wiese trainiert. Dort stehen ein gutes Dutzend Sportler und Sportlerinnen, unterhalten sich und machen sich startklar.
Währenddessen erzählt Pascal Schneider, Vorsitzender der Löwen, etwas zu den sportlichen Aktivitäten: „Wir trainieren von März bis August zweimal wöchentlich. Im restlichen Jahr halten wir uns im Fitnessstudio in Form. Jetzt geben wir noch mal alles, um einen guten Heimwettkampf zu ziehen.“

Wie läuft so ein Training der Doibacher Löwen im Einzelnen ab? Welche Kommandos schallen über die Trainingsbahn? Und welche lokale Konkurrenz beflügelt Trainingseifer und Ehrgeiz? All das und noch mehr erfahren Sie am Samstag in der Reportage, zu finden in der Beilage „Wochenende“ der Rems-​Zeitung. Erhältlich ist die ganze Ausgabe auch online im iKiosk.

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