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Mögglingen weiter im Rennen um Zentralklinik

Foto: Archiv /​hs

Die Gemeinde Mögglingen wird trotz eines Gutachtens, das Essingen den Vorzug gibt, am Flächensuchverfahren im Ostalbkreis für ein neues Zentralklinikum teilnehmen. Dafür sprach sich am Freitagabend eine Mehrheit des Gemeinderates aus.

Samstag, 24. Februar 2024
Benjamin Richter
50 Sekunden Lesedauer

„Fast ein bisschen witzlos“ sei es, über den Beschlussvorschlag abzustimmen, bemerkte Bürgermeister Adrian Schlenker eingangs – am Tag, nachdem der Landrat bekannt gegeben hatte, mit dem Vorschlag eines Zentralklinikums in Essingen in die Verwaltungsratssitzung der Kliniken am Montag gehen zu wollen.
Ein nun veröffentlichtes Gutachten des Krankenhausberaters Endera räumt Essingen einen leichten Standortvorteil gegenüber dem dafür vorgesehenen, ebenfalls unbebauten Areal in Mögglingen ein. Dabei waren vor allem planungsrechtliche Eckdaten das Zünglein an der Waage, während die Flächen bei den anderen Kriterien, etwa der Grundstücksgröße, Zuschnitt und Beschaffenheit, fast gleichauf liegen.
Daher sah Schlenker keinen Anlass, die Vorlage zurückzuziehen, in der vor der entscheidenden Sitzung des Kreistags am 5. März dem Ostalbkreis gegenüber noch einmal der Wille der Gemeinde Mögglingen bekräftigt werden sollte, am Flächensuchverfahren teilzunehmen, berücksichtigt zu werden.

Welche Kritik gleich mehrere Fraktionen am Vorgehen der Kreisverwaltung äußerten und wieso erstmals seit 15 Jahren im Mögglinger Rat eine namentliche Abstimmung im Raum stand, lesen Sie am Samstag in der Rems-​Zeitung. Erhältlich ist die ganze Ausgabe auch online im iKiosk.

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