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Wie ein Pony Menschen mit Demenz guttut

Symbolfoto: Saskia Chr. /​pix​e​lio​.de

Tiere können manche Sorgen verschwinden lassen – so auch Harry, das Therapiepony des Alltagsbegleiters Stefan Heyde. Er weckt mit seinem Pferd bei Senioren schöne Erinnerungen.

Montag, 08. April 2024
Benjamin Richter
54 Sekunden Lesedauer

Wenn Stefan Heyde von seiner Arbeit mit Harry erzählt, dann fehlt so gut wie nie die Geschichte von der 102-​jährigen Frau. Sie konnte nicht mehr laufen und wusste, dass ihr nicht viel Lebenszeit blieb.
Als sie hörte, dass Heyde, ihr Alltagsbegleiter, ein Therapiepony hat, bat sie um die Erfüllung eines letzten Wunsches: noch einmal im Leben ein Pferd streicheln. Und Heyde erfüllte diesen Wunsch. Im Rollstuhl wurde die Frau zu Harry gebracht, streichelte und fütterte ihn und „strahlte über beide Ohren“, erinnert er sich. „Dieses Glück mitzuerleben“, das werde er nicht vergessen.
Aufwand, aber eben auch viel Freude stecken für ihn selbst in seinem Projekt „Zeit und Hufe“, das inzwischen ein fester Bestandteil seiner Alltagsbegleitung ist. Normalerweise besucht der gelernte Krankenpfleger allein „seine“ Senioren, um sie im täglichen Leben zu unterstützen: beim Einkaufen, bei Arztbesuchen, dem gemeinsamen Kochen oder Vorlesen.
Seit zwei Jahren gehört auch Zeit mit Harry zum Angebot, dem geduldigen Isländer mit den treuen braunen Augen.

Was Stefan Heyde vor einigen Jahren dazu bewegte, als ausgebildeter Pfleger seine eigene Alltagsbegleitung aufzubauen, erfahren Sie am Montag auf der Wissen-​Seite der Rems-​Zeitung. Die ganze Ausgabe gibt es auch im iKiosk.

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